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03.07.2019

Bürgermeister von Regensburg schuldig wegen Vorteilsannahme

Video: dpa

Nach einem neunmonatigen Verhandlungsmarathon ist das Urteil gefallen: Regensburgs suspendierter Rathaus-Chef wird zwar schuldig gesprochen - von einer Strafe sieht das Gericht aber ab.

Regensburg, 03.07.19: Joachim Wolbergs, der suspendierte Bürgermeister von Regensburg ist im Korruptionsprozess in zwei Fällen der Vorteilsannahme schuldig gesprochen worden. Von einer Strafe werde aber abgesehen, entschied das Landgericht Regensburg. Die Folgen des Verfahrens seien für ihn bereits besonders nachteilig gewesen. Trotz des weitgehenden Freispruchs bleibt er suspendiert. Der 48-Jährige musste sich seit vergangenem Herbst vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer wegen Vorteilsannahme und Verstoßes gegen das Parteiengesetz verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm zudem Bestechlichkeit zur Last gelegt. Es ging in dem Prozess unter anderem um die Frage, ob Spenden des Bauunternehmers an die SPD im Kommunalwahlkampf 2014 und an den Sportverein Jahn Regensburg bei der Vergabe eines Bauprojektes an die Firma des Bauunternehmers eine Rolle gespielt haben. Die Ankläger sahen dies als erwiesen an. Wolbergs hat die Vorwürfe stets bestritten.

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