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16.08.2019

Bundesaußenminister Heiko Maas in der Arktis

Video: dpa

Die Erderwärmung ist hier zwei bis drei Mal so stark wie in anderen Weltregionen. Vor 50 Jahren war die Eismasse in der Arktis im Sommer noch vier Mal so groß wie heute.

Pond Inlet, 16.08.19: Bundesaußenminister Heiko Maas zu Besuch in der arktischen Region Nunavut in Kanada. Es ist die Region, in der der Klimawandel mit am stärksten zu spüren ist. Die Eisfläche, die einen Teil des Meeres auch im Sommer bedeckt, war vor 50 Jahren noch doppelt so groß. Und auch die Dicke des Eises hat sich seitdem halbiert. Der mächtige Sermilik-Gletscher erreichte in den 50er Jahren noch das Ufer des Polarmeeres. Die Älteren im Dorf erzählen, dass er das Meer sogar überlagerte. Heute muss Maas 40 Minuten über Schlamm und Geröll wandern, bis er den Gletscherrand erreicht. O-Ton Heiko Maas, Bundesaußenminister: "Man kann es hier sehen, dass es den Klimawandel gibt. Und das hat Auswirkungen für die Menschen, die hier leben, und zwar ganz dramatische. Aber nicht nur für die, die hier leben, sondern wir wissen mittlerweile auch, dass der Klimawandel und das, was hier in der Arktis geschieht, auch einer der Gründe für extreme Wetterlagen ist." Der Außenminister will mit einer seiner bisher spektakulärsten Reisen darauf aufmerksam machen, wie wichtig diese so dünn besiedelte Region im hohen Norden für das Thema Klimaschutz weltweit ist. In Kürze will er dem Kabinett Leitlinien für eine Arktis-Politik vorlegen, die die Verantwortung Deutschlands für die Region bestärken soll.

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