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07.01.2020

Der "Titan" ist zurück: Kahn als Bayern-Vorstand vorgestellt

Video: dpa

Oliver Kahn kann sich nach über einem Jahrzehnt wieder seiner "Herzensangelegenheit" FC Bayern widmen. Als mächtiger Münchner Macher der Zukunft startet er mit Kampfansagen - an Leipzig und Europas Topclubs.

München, 07.01.2020: Als brodelnder Fußball-Vulkan will sich Oliver Kahn in Business-Hemd und Anzug nicht mehr aufführen. Zum Start seiner zunächst auf fünf Jahre datierten Amtszeit als Vorstandsmitglied beim deutschen Fußball-Rekordmeister trat Kahn daher schon sehr Chef-like auf. Der frühere Weltklassekeeper strahlte nach fast zwölf Jahren Abwesenheit auch gleich wieder diesen unbändigen Ehrgeiz aus und startete mit einer Kampfansage: O-Ton Oliver Kahn, Vorstandsmitglied FC Bayern München "Wir wollen es uns nicht erlauben, dieses Jahr die Meisterschaft abzugeben, sondern natürlich ist diese Serie, die wir im Moment am Laufen haben unglaublich. Sieben mal in Folge deutscher Meister zu sein, ist ja, was die Spieler jetzt noch gar nicht so realisieren,das ist ja im Grunde was für die Ewigkeit. Und acht mal allerdings auch." Wie einst Uli Hoeneß will Kahn auch "für die Spieler da sein" und eine "familiäre" Atmosphäre schaffen. Als mächtiger Vorstandschef der Zukunft moderierte Kahn gleich einmal das jüngste Aufregerthema: die Torhüter-Debatte nach der Verpflichtung von Alexander Nübel. O-Ton Oliver Kahn, Vorstandsmitglied FC Bayern München "Jeder, jeder und so auch Alexander Nübel muss ja seinen eigenen Weg gehen. Und er hat ja auch ganz deutlich gemacht, dass das sein Weg ist und dass er sich dann eben in einigen Jahren bei Bayern München als die absolute Nummer Eins sieht, dass er aber auch von einem so großartigen Welttorhüter, wie Manuel Neuer ist, bereit erstmal zu lernen." Aus Vereinssicht sei es "eine sehr kluge und strategische Entscheidung" gewesen, den noch dazu ablösefreien ehemaligen U21-Nationaltorwart zu holen, sagte Kahn. Auch der "Titan" soll lernen. In knapp zwei Jahren soll er den dann 66-jährigen Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzenden an der Spitze des operativen Geschäftes ablösen.

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