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30.11.2019

EM-Gruppenauslosung: DFB-Elf drohen Frankreich und Portugal

Video: dpa

So kompliziert war eine EM-Auslosung noch nie. Während die Russen schon vorab fast alle Gegner kennen, muss sich Joachim Löw auch nach der Zeremonie bis März für einen kompletten Turnierausblick gedulden.

Bukarest, 30.11.19: Im kreisrunden Messezentrum von Bukarest werden an diesem Samstagabend für Joachim Löw die ersten wichtigen EM-Fragen geklärt. Bei der Auslosung für die Fußball-EM 2020 erfährt der Bundestrainer allerdings nur zwei der drei Vorrundengegner der deutschen Nationalmannschaft. Die DFB-Elf ist bei der Zeremonie im Topf 1 der sechs besten Teams der Qualifikation gesetzt. Als vermeintlich stärkste Kontrahenten drohen für die Gruppe F aus Topf 2 Weltmeister Frankreich und aus Topf 3 Europameister Portugal. Für den deutschen Gegner aus Topf 4 gibt es aber bis nach den Playoff-Spielen Ende März noch sieben Optionen. Löw sagte: "Eine Auslosung ist für mich keine Anspannung." Auch die denkbar komplizierteste Variante mit Frankreich sowie Cristiano Ronaldo kann ihn vorerst nicht beunruhigen. "Wir nehmen es, wie es kommt", sagte Löw. Möglich sind auch deutlich leichter erscheinende Optionen. Aus Topf 2 können es auch die Schweiz, Kroatien oder Polen sein. In Topf drei sind noch Schweden, Österreich, Tschechien und die Türkei mögliche Varianten. Jeder der qualifizierten Gastgeber darf mindestens zwei Gruppenspiele in seinem Heimatland bestreiten. Löw wird am 16., 20. und 24. Juni sogar alle drei Gruppenspiele mit der Nationalmannschaft in München spielen können.

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