1. Startseite
  2. Video
  3. FDP-Vize Kubicki für offeneren Umgang mit AfD-Wählern

Video

03.09.2019

FDP-Vize Kubicki für offeneren Umgang mit AfD-Wählern

Video: dpa

Schon wieder hat die AfD bei Wahlen kräftig zugelegt - und nun? Union und SPD setzen auf lösungsorientiertes Regierungshandeln. Es melden sich aber auch Stimmen, die die bisherige Ausgrenzung von AfD-Wählern für falsch halten.

Berlin, 03.09.19: Nach den AfD-Wahlerfolgen in Brandenburg und Sachsen hält FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki die Ausgrenzung ihrer Wähler für gescheitert und rät zu einem offeneren Umgang mit ihnen. Es werde "nicht ausreichen, die AfD nur auszugrenzen und zu denunzieren", sagte der Bundestagsvizepräsident der "Passauer Neuen Presse". "Wir müssen offener und kommunikativer mit der AfD und ihren Wählerinnen und Wählern umgehen, nicht alles immer automatisch als rechtsradikal brandmarken, was einem nicht gefällt." Es brauche mehr Argumentation und eine konstruktive Auseinandersetzung. Die Menschen wollten bezahlbaren Wohnraum, öffentlichen Nahverkehr, eine Perspektive für sich und ihre Region. Viele fühlten sich ausgegrenzt, in eine rechte Ecke gestellt, in die sie nicht hineingehörten. "Unsere Politik der radikalen Abgrenzung hat nicht geholfen - im Gegenteil. Sie hat eher geschadet", folgerte Kubicki. Die AfD war bei beiden Wahlen zweitstärkste Kraft geworden, während die FDP den Einzug in die Landtage jeweils verpasst hatte.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren