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06.12.2019

Hungrige Eisbären nähern sich Dorf am Nordpolarmeer

Video: dpa

Der Hunger treibt sie in die Dörfer am Polarmeer: Unterernährte Eisbären verbreiten Angst im Nordosten Russlands. Die Raubtiere - die menschliche Siedlungen normalerweise meiden - sind Klimaflüchtlinge.

Moskau, 06.12.19:Menschen am Polarmeer im Nordosten Russlands müssen wieder hungrige und unterernährte Eisbären fürchten. 56 Tiere seien in den vergangenen Tagen in der Nähe eines Dorfes gesichtet worden. Das teilte die Umweltstiftung WWF in Moskau mit. Auf den hier von der Tierschutzorganisation zur Verfügung gestellten Bildern, sieht man die Gruppe von Eisbären, die ein paar Walrossleichen als Nahrung ausgemacht hat. Die Bären sind in der Region nach Angaben der Umweltschützer zwar zu Hause. Ungewöhnlich sei aber, dass sich so viele in eine besiedelte Region wagten. In dem Dorf sind deswegen den Angaben nach sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt worden. Auf der Halbinsel herrschen dem WWF zufolge für Anfang Dezember ungewöhnlich warme Temperaturen. Deshalb sei das Eis vor der Küste noch nicht dick genug, damit Eisbären dort auf Robbenjagd gehen könnten. Die Tierschützer machen die Erderwärmung dafür verantwortlich.

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