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18.07.2019

Israel: Archäologen entdecken 1200 Jahre alte Moschee

Video: dpa

Mindestens 1200 soll sie alt sein: In der Negev-Wüste haben israelische Archäologen Überreste einer kleinen Moschee gefunden. Dies wäre die älteste bekannte Moschee auf dem Gebiet des heutigen Staates Isreal.

Israelische Archäologen haben nach eigenen Angaben die Überreste einer mindestens 1200 Jahre alten Moschee in der Negev-Wüste im Süden des Landes entdeckt. Es handele sich um eine kleine, städtische Moschee - datiert ins 7. oder 8. Jahrhundert. Das sei ein besonders seltener Fund, teilten die Ausgrabungsdirektoren mit. In diesem Gebiet sei bisher kein vergleichbares Gebäude entdeckt worden. Die Überreste der Moschee wurden in der Beduinenstadt Rahat gefunden. Die rechteckige, nach oben offene Moschee mit einer runden Gebetsnische sei vermutlich von den Bauern in dem Gebiet genutzt worden, hieß es von den Archäologen. Das Gebäude sei in Richtung Mekka ausgerichtet gewesen. Während der Ausgrabungen seien auch noch ein Bauernhof aus dem 6. oder 7. Jahrhundert entdeckt worden sowie eine kleine Siedlung aus dem 7. oder 8. Jahrhundert. Diese habe aus Häusern mit Wohnzimmern, Innenhöfen, Lagerräumen und Feuerstätten für die Essenszubereitung bestanden. Bei dem Fund handele sich um eine der ältesten bekannten Moscheen aus der Frühzeit des Islam auf dem Gebiet des heutigen Staates Israel. Rahat liegt knapp 100 Kilometer südwestlich von Jerusalem.

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