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05.08.2019

Kein Job für Weicheier: Offshore-Servicetechniker

Video: dpa

Man kann stürzen, sich verheben, muss vor Feuer flüchten oder sich aus einem sinkenden Hubschrauber befreien können. Auf hoher See dauert es, bis Hilfe eintrifft, oft Stunden - Offshore-Monteure müssen sich selbst zu helfen wissen.

Enge-Sande, 05.08.19: Ein Offshore-Monteur hat doch eigentlich einen beneidenswerten Job: Die ruhige See, frische Meeresluft und ein toller Ausblick. Doch das Wetter auf See kann schnell umschlagen. Und dann sind nicht nur An- und Abreise gefährlich. Auch das Arbeiten wird riskant. Um Offshore-Techniker auf gefährliche Situationen auf hoher See vorzubereiten, gibts es hier Überlebenstrainings im Ausbildungszentrum OffTEC Base im nordfriesischen Enge-Sande. O-TON René Ploegert, Ausbilder "Wie verhalte ich mich im Wasser? Wie komme ich in eine Rettungsinsel rein? Wie verhalte ich mich in der Insel? Was kann ich tun, dass ich diese ganze Sache überleben kann?" "Wir bemühen uns, einigermaßen in die Realität reinzugehen. Kann man nicht in einer Halle, das ist richtig. Aber was ich ein mal erlebt habe, erschreckt mich beim nächsten Mal nicht." Diese simulierte Realität hat es in sich: Heulender Wind bis zur Sturmstärke von 9 Beaufort, Wellen aus unterschiedlichen Richtungen mit bis zu 2,5 Meter Höhe, Gewitterfronten mit Blitz und Donner, dicker Nebel oder rabenschwarze Dunkelheit, sowie das Ohren betäubende Knattern eines Hubschraubers - und all das in beliebigen Kombinationen und alles zusammen. Nur für Regen fehlen die technischen Möglichkeiten. Aber wer hier ein Training absolviert hat, ist bestens für den Ernstfall auf See vorbereitet - natürlich in der Hoffnung, dass der nie eintreten wird.

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