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09.08.2019

Kühlturm des AKW Mülheim-Kärlich ist Geschichte

Video: dpa

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es vollbracht: Der Kühlturm des AKW Mülheim-Kärlich steht nicht mehr. Er wurde am Freitag gezielt zum Einsturz gebracht. Beim Ende eines Symbols der Kernenergie in Rheinland-Pfalz war auch Politprominenz dabei.

Mülheim-Kärlich, 09.08.19: Am Ende ging es ganz schnell: Der Kühlturm des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich ist Geschichte. Das einst über 160 und zuletzt noch rund 80 Meter hohe Betonkonstrukt stürzte am Freitag wie geplant in sich zusammen. O-Ton Dagmar Butz, RWE-Sprecherin "Ja sie können ja im Hintergrund erkennen, dass der Kühlturm auf Stützen steht. Und wir haben jetzt damit begonnen diese Stützen nach einer vorher festgelegten Reihenfolge nacheinander abzubrechen. Und irgendwann wird dann der Punkt erreichst sein, wo das Gewicht, was von oben drückt, zu groß sein wird, das er noch stehen bleibt und dann, er wird in sich zusammenfallen." Zuvor hatten zwei ferngesteuerte Bagger mehrere von insgesamt 72 Stützen am unteren Ende des Turms weggerissen. In den Tagen zuvor hatten ihn Experten bereits gezielt geschwächt, indem sie Schlitze in den Beton sägten. Mit dem Kühlturm, der früher sogar den Kölner Dom überragte, verschwindet das augenfälligste Bauwerk des im Jahr 1988 nach nur 13 Monaten Laufzeit stillgelegten 1300-Megawatt-Reaktors am Rhein nördlich von Koblenz.

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