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07.09.2019

Letzte Reise mit der Harley - Bestattungen für Biker

Video: dpa

Einmal noch den Fahrtwind spüren, einmal noch mit quietschenden Reifen auf dem Asphalt unterwegs sein. Diese Möglichkeit bietet Bestatter Wolfgang Frisch an. Der traditionelle Kastenwagen wird zur Harley Davidson.

Einmal noch Fahrtwind, einmal noch mit quietschenden Reifen auf dem Asphalt unterwegs sein. Einen solchen Abschied würde sich bestimmt jeder Biker wünschen. Wolfgang Frisch aus dem Bayerischen Wald bietet solche Beerdigungsfahrten mit einem Motorrad-Gespann an. Sarg oder Urne stehen im Beiwagen einer Harley Davidson. O-TON Wolfgang Frisch, Bestatter "Ich habe vor drei Jahren schon eine Motorradbestattung gefahren mit der Maschine von einem Verstorbenen selbst mit Beiwagen. Und da war die Überlegung: Schaffen wir uns sowas an? Ich bin selbst Motorradfahrer" 2018 fand Frisch dann einen Hersteller, der das Bestattungsgespann aus Motorrad und Beiwagen patentiert hat und anbietet. Die Maschinen würden extra umgebaut, um das Gewicht eines Sarges halten zu können. 900 Kilogramm Zuladung seien für den Beiwagen erlaubt, in dem aber auch eine Urne platziert werden kann. Frisch ist nicht der einzige Bestatter, der sich die Bestattungsharley zugelegt hat. O-TON Wolfgang Frisch, Bestatter "Das Bestattungsgespann gibts jetzt einmal in Bayern. Wir sind für ganz Bayern zuständig und es gibt noch drei weitere in ganz Deutschland. In Frankfurt, Berlin und ein Stück ist nach Dänemark gekommen." Eine letzte Reise mit einer Harley Davidson - ein passender Abschied für jeden Biker.

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