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28.06.2019

Lügde-Prozess: Das passierte an Tag zwei

Video: dpa

Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Lügde ist ein mutmaßliches Opfer angehört worden. Auf Antrag der Anwältin wurde die Öffentlichkeit dafür vorübergehend ausgeschlossen.

Detmold, 28.06.19: Zweiter Prozesstag im Fall Lügde. Wie die Vorsitzende Richterin Anke Grudda entschied, wird nun das Verfahren gegen einen der drei Angeklagten abgetrennt. Heiko V. soll sich Webcam-Übertragungen angesehen haben, wo Minderjährigen schwere Gewalt angetan wurde, teilweise soll er sogar dazu angestiftet haben. Sein Prozess wird jetzt abgetrennt und damit nur gegen Andreas V. und Mario S. fortgesetzt. Außerdem sagte das erste mutmaßliche Opfer vor Gericht aus. Der Hauptangeklagte Andreas V. beantragte, durch seinen Verteidiger, den Raum während der Aussage verlassen zu dürfen. Das Opfer jedoch bestand auf die Anwesenheit der Angeklagten, dem die Richterin zustimmte. Grundsätzlich sollen die Betroffenen dem Gericht zufolge möglichst nicht mehr mit den Taten konfrontiert werden. Andreas V. und Mario S. wird jahrelanger sexueller Missbrauch von 34 minderjährigen Opfern vorgeworfen.

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