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30.08.2019

Lügde-Prozess: Verteidigung will zwölf Jahre Haft

Video: dpa

Mit den Plädoyers der Verteidiger geht der Prozess um den hundertfachen Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz in Lügde seinem Ende entgegen. Das Urteil soll am 5. September verkündet werden.

Im Lügde-Missbrauchsprozess hat der Verteidiger des angeklagten Dauercamper Andreas V. eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren beantragt. Der Vertreter des Angeklagten Mario S. stellte keinen konkreten Strafantrag in dem Prozess am Landgericht Detmold. Er habe angesichts des Geständnisses seines Mandanten um ein "möglichst großes vertretbares Entgegenkommen" gebeten, erläuterte der Anwalt. Andreas V. und Mario S. hatten beide am ersten Verhandlungstag Ende Juni gestanden. Ihnen wird vorgeworfen, über viele Jahre hinweg vor allem auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde in mehreren hundert Fällen Jungen und Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte für Andreas V. 14 Jahre Haft und für Mario S. zwölf Jahre und sechs Monate gefordert. Im Anschluss sollen beide Männer in Sicherheitsverwahrung. Das Urteil soll am 5. September verkündet werden.

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