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06.11.2019

Lufthansa: Gericht genehmigt Flugbegleiter-Streik

Video: dpa

Lufthansa lässt nichts unversucht, den Ausstand der Flugbegleiter zu stoppen. Doch das Frankfurter Arbeitsgericht erklärt den Streik für rechtmäßig. Am Donnerstag um 00.00 Uhr soll er beginnen - Lufthansa geht jetzt in Berufung.

Der für Donnerstag geplante Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa kann stattfinden. Das Arbeitsgericht Frankfurt lehnte einen Eilantrag des Unternehmens gegen den Arbeitskampf der Gewerkschaft Ufo ab. Gegen die Entscheidung kann noch Berufung beim Landesarbeitsgericht eingelegt werden. Zuvor hatte die Lufthansa der Gewerkschaft noch sofortige Vorverhandlungen angeboten, die aber erst mit dem neu zu wählenden Ufo-Vorstand ab dem 15.2.2020 finalisiert werden könnten. Ufo verlangte hingegen Gespräche auf Augenhöhe. Lufthansa hatte beim Arbeitsgericht Frankfurt eine Einstweilige Verfügung gegen die Gewerkschaft Ufo beantragt. Das Gericht sollte feststellen, ob Ufo mit dem Arbeitskampf legale tarifliche Ziele wie die Durchsetzung von Tarifverträgen für das Kabinenpersonal verfolgt. Die Gewerkschaft hat die Beschäftigten der Lufthansa-Kerngesellschaft zu einem 48-Stunden-Streik aufgerufen, der am Donnerstag um 00.00 Uhr beginnen soll. Die Lufthansa will einen Sonderflugplan für die Streiktage Donnerstag und Freitag veröffentlichen und bietet den Kunden bereits umfangreiche und kostenfreie Umbuchungsmöglichkeiten angeboten. Ufo fordert für die rund 21 000 Lufthansa-Flugbegleiter höhere Spesen und Zulagen sowie besseren Zugang für Saisonkräfte in reguläre Anstellungsverhältnisse.

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