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07.11.2019

Lufthansa und Ufo: Nach Streiktag Kurs auf Schlichtung

Video: dpa

Der Streik der Flugbegleiter war erst wenige Stunden alt, als aus der Lufthansa-Zentrale die ersten Signale für eine Schlichtung kamen. Doch bis zu einer Einigung ist noch eine weite Strecke zu überwinden.

Frankfurt/Main, 07.11.19: Leere Terminals, 700 abgesagte Flüge und Tausende enttäuschte Passagiere: Der Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa hat am Donnerstag seine volle Wirkung entfaltet. Wenige Stunden nach Beginn des Ausstandes setzte Vorstandschef Carsten Spohr das entscheidende Signal: Man sei bereit, mit der für den Streik verantwortlichen Gewerkschaft Ufo über eine Schlichtung des laufenden Tarifkonflikts zu sprechen. Nach einer kurzen Bedenkzeit willigten die Ufo-Verantwortlichen ein. Einem Treffen am Wochenende steht nichts mehr im Wege. Beide Seiten vereinbarten aber striktes Stillschweigen zu Details. Zunächst soll der am Donnerstag begonnene Streik auch den gesamten Freitag fortgesetzt werden. Man werde aber von einer Ausweitung auch auf andere Flugbetriebe des Konzerns absehen, so die Gewerkschaft Ufo. Laut Lufthansa-Pressestelle bleibt es damit zunächst bei dem Sonderflugplan mit weltweit rund 1300 Flugausfällen an beiden Tagen zusammen. Betroffen sind davon rund 180 000 Passagiere. Den Kunden wurden Umbuchungen auf andere Gesellschaften und Tage sowie im innerdeutschen Verkehr auf die Bahn angeboten.

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