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15.08.2019

Maas reist in die kanadische Arktis

Video: dpa

Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einem Besuch in der kanadischen Arktis dazu aufgerufen, den dramatischen Folgen des Klimawandels mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Pond Inlet, 15.08.19: Bundesaußenminister Heiko Maas reist heute in die kanadische Arktis, um sich über die geopolitischen Folgen des Klimawandels zu informieren. Ziel ist Pond Inlet, eine kleine Inuit-Siedlung mit nur 1300 Einwohnern. O-Ton Heiko Maas, Budesaußenminister "Dass dem Klimawandel etwas entgegengesetzt wird, das ist in unserer Verantwortung, und das hier noch mal zu sehen, den Focus darauf zu legen und das auch in Europa noch mal deutlich zu machen, ist und außerordentlich wichtig, und deswegen sind wir hier." Zuvor hatte Maas zusammen mit der deutschen Botschafterin in Kanada Sabine Sparwasser, die Stadt Iqaluit besucht. Die Erderhitzung macht sich in der Arktis am deutlichsten bemerkbar. Die Durchschnittstemperaturen steigen. Das schmelzende Polareis legt dabei neue Routen für die Schifffahrt frei. Auch wegen vermuteter Öl- und Gasreserven unter dem arktischen Eis erlangt die Region zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung. Fünf Anrainerstaaten - darunter die USA und Russland - erheben Gebietsansprüche. Es gibt Befürchtungen, dass die Arktis zu einer neuen Konfliktzone werden könnte. Morgen Abend endet die Maas-Mission in Kanada für eine "Allianz der Multilaterlaisten".

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