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04.10.2019

Mit Waffeln gegen den Müll: Wiesn kämpft um Nachhaltigkeit

Video: dpa

Menschenmassen - Müllberge. Das Oktoberfest ist ein einziger Superlativ. Das gilt nicht nur für die Besucherzahlen, die verzehrten Hendl und das Bier. Sondern auch für den Unrat. Im Kampf gegen Abfall zeigt sich das Fest findig.

München, 04.10.19: Sauerkraut in der Waffel, oder auch Käsespätzle: Diese ungewöhnliche kulinarische Kreation soll den Müll auf dem Oktoberfest reduzieren helfen. Denn die Waffel wird im optimalen Fall mitverzehrt - und landet damit anders als früher die Pappschalen nicht auf dem Boden. Dennoch bleibt die Müllmenge auf dem größten Volksfest der Welt riesig. Nach Spitzentagen sind es zehn Tonnen. Dabei hat die Müllmenge schon deutlich abgenommen. Vor einigen Jahren waren es noch 25 Tonnen. Das Verbot von Pappbechern, Plastikgeschirr und Getränkedosen im Jahr 1991 hat laut Stadt viel gebracht. Davor hat jeder Gast etwa zwei Kilogramm Restmüll hinterlassen, heute sind es rund 160 Gramm. Und es wird jährlich weniger. Die Müllmenge sank von 2017 auf 2018 um rund vier Prozent.

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