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23.10.2019

München: Schnuffi - verzweifelt gesucht

Video: dpa

Mausi, Schnurrli und Schnuffi - sie gelten derzeit im Raum München als vermisst, wie jährlich Tausende andere Tiere in der Region auch. Das Tierheim München hat eine Vermisstenstelle, die sich um die Aufnahme und Vermittlung von Fundtieren kümmert.

München, 22.10.19: Das Tierheim München hat eine ganz besondere Einrichtung. Eine Vermisstenstelle, die sich um die Aufnahme und Vermittlung von Fundtieren kümmert. Seit etwa 20 Jahren beschäftigt sich die Einrichtung mit den großen und kleinen Tierdramen der Region. O-Ton Dalia Zohni, Leiterin des Tierheims "Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist, dass einmal ein gestandener Herr seinen Chihuahua bei uns abgeholt hat, der einfach stiften gegangen ist und nur ein paar Stunden weg war. Der Mann war in Tränen aufgelöst, als er seinen Hund wieder abgeholt hat und der Hund hat sich auch riesig gefreut. Und das war einfach ein schönes Bild, wie ein gestandener Herr seinen kleinen Chihuahua wieder in die Arme nimmt und dabei ein paar Tränchen vergießt." Etwa 4000 Fälle pro Jahr gibt es, meist Katzen, außerdem Hunde, Vögel und Kleintiere. Wenn ein Tier als vermisst gemeldet wird, geschieht das zuerst meist telefonisch. Die Vermisstenstelle arbeitet beim Aufspüren der Haustiere auch mit der Polizei zusammen. Diese bringt beispielsweise Fundtiere ins Tierheim, wo alles für eine Erstversorgung bereitsteht. O-Ton Dalia Zohni, Leiterin des Tierheims "Wenn nach zwei Wochen ich noch überhaupt niemand gemeldet hat und dieses Tier als vermisst gemeldet hat, gehen wir in der Regel davon aus, dass dieses Tier auch nicht mehr gesucht wird. Das heißt, zum Wohle des Tieres, damit es nicht unnötig lange im Tierheim verbleiben muss, wird es in gute Hände vermittelt." Falls Frauchen oder Herrchen sich später dann doch noch melden, ist das kein Problem. Laut Gesetz haben die Besitzer noch ein halbes Jahr das Recht, ihr Tier noch zurück zu bekommen.

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