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22.10.2019

Münchner Chirurgen präsentieren ersten 3D-Ganzkörperscanner

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Die plastischen Chirurgen der Münchner Uniklinik setzen künftig auf die Hilfe des ersten 3D-Ganzkörperscanners in Deutschland.

München, 21.10.19: Die plastischen Chirurgen der Münchner Uniklinik setzen künftig auf die Hilfe des ersten 3D-Ganzkörperscanners in Deutschland. OTON Riccardo Giunta, Direktor der Abteilung für Plastische Chirurgie "Das ist ein Ganzkörperscanner der mit 92 Kameras einen Gesamtavatar des Körpers darstellt, so daß objektiv Volumen und auch Messungen am ganzen Körper möglich sind, und gleichzeitig eine Karte aller hautveränderungen, die man am menschlichen Körper hat, aufgenommen wird." Der Vorteil der neuen Technik: Damit kann ein 3D-Modell vom Gesicht, der Brust, dem Bauch und auch dem ganzen Körper gemacht werden. Und das spielt bei jeder Art der körperformenden Eingriffe der plastischen Chirurgie eine Rolle. Auch für die Dermatologie sei der Scanner sehr hilfreich. Anders als bei bisher üblichen Verfahren ist dabei jedes einzelne Muttermal eindeutig einem bestimmten Ort auf dem Körper zuordenbar - und zudem auf das 200-Fache vergrößerbar. Zusätzlich können Farbunregelmäßigkeiten oder Unregelmäßigkeiten am Rande von Mutermalen - also mögliche Risikofaktoren - auf mögliche Bösartigkeiten geprüft werden. Weltweit sind bislang etwa zehn dieser futuristisch geformten Geräte im Einsatz. Sie basieren auf 92 HD-Kameras, deren gleichzeitig ausgelöste Aufnahmen zu einem 3D-Modell zusammengerechnet werden.

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