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25.06.2019

Nach Eurofighter-Absturz: Anwohner gegen Tiefflug-Manöver

Video: dpa

Nach dem Absturz zweier Kampfjets der Luftwaffe am Montag, fordert die Bürgermeisterin der Stadt Nossentiner Hütte ein Ende der Tiefflug-Manöver. Anwohner empfinden die Testflüge als belastend.

Am Montag waren zwei Eurofighter der Bundeswehr über der Mecklenburgischen Seenplatte zusammengeprallt. Das Dorf Nossentiner Hütte entging dabei nur knapp einer Katastrophe. Einer der beiden Kampfjets stürzte unmittelbar neben dem Ortsrand auf ein Feld, der andere wenige Kilometer entfernt in ein Waldgebiet. Die Gegend wird seit Jahrzehten für Übungen der Luftwaffe genutzt, zum Leidwesen mancher Einwohner. O-TON Hartwig Kurth, Landwirt "Für uns ist es doch hier manchmal eine Belastung. Man kann sein eigenes Wort nicht verstehen, wenn die hier über unseren Hof kreisen und immer wieder ihre Flugbahnen absolvieren." O-TON Norbert Berner "Dass die nicht mehr über die Wohngebiete fliegen, die können doch über den Wald fliegen. Hier ist so viel Wald ringsum, aber nicht hier über die Wohngebiete." Birgit Kurth, die Bürgermeisterin von Nossentiner Hütte, erwartet jetzt von der Politik, dass derartige Tiefflug-Manöver nicht wieder vorkommen. O-TON Birgit Kurth, Bürgermeisterin Nossentiner Hütte "Wir sind ein Urlauberland. Wir wollen das schönste Urlauberland sein. Und das steht in keinem Verhältnis dazu, dass es hier Tiefflüge gibt." "Und ich hoffe und wünsche mir, dass da erste Konsequenzen kommen werden, wenn die Unfallursache feststeht, wenn das Unglück vollständig aufgearbeitet ist." Bei dem Unglück starb einer der beiden Piloten, der andere wurde lebend aus einem Baum geborgen und ist nicht lebensgefährlich verletzt.

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