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04.09.2019

Nach Sendemast-Unglück: Seilwinde und Gondelkorb untersucht

Video: dpa

Drei Männer stürzen während der Arbeit aus 50 Metern in die Tiefe und sterben. Gutachter prüfen nun, wie es dazu kommen konnte. Es gibt bereits erste Hinweise.

Meißner/Eschwege, 04.09.19: Nach dem tödlichen Unglück an einem Sendemast des Hessischen Rundfunks auf dem Berg Hoher Meißner werden an diesem Mittwoch die Ermittlungen fortgesetzt. Dabei würden vor allem die Seilwinde und der bei Wartungsarbeiten abgestürzte Gondelkorb untersucht, so ein Polizeisprecher. Nach bisherigen Ermittlungen soll es einen technischen Defekt an der Seilwinde gegeben haben. Beim Absturz der Wartungsgondel kamen am Dienstag in Nordhessen drei Männer ums Leben. Die Arbeiter einer Berliner Firma stürzten 50 Meter in die Tiefe auf eine Asphaltfläche. Sie wurden durch den Aufprall tödlich verletzt und starben noch am Unfallort. Ermittlern zufolge waren die Männer schon seit einigen Tagen mit Arbeiten auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks beschäftigt. Der 220 Meter hohe Sendemast steht auf dem Hohen Meißner im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Für die Arbeiten war vom Boden aus diagonal ein Stahlseil zum Mast gespannt worden. Dann sei es aus zunächst ungeklärter Ursache zu Komplikationen gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Gondel habe zunächst freischwingend am Seil gehangen und sei dann zu Boden gestürzt. Für die Arbeiter kam jede Hilfe zu spät.

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