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26.09.2019

Nach Todesfällen: Behörden schließen drei Apotheken in Köln

Video: dpa

Eine 28-jährige Kölnerin war vergangene Woche verstorben nachdem sie eine Glukose-Mischung aus einer Apotheke zu sich genommen hatte. Auch ihr noch ungeborenes Kind kam ums Leben. Jetzt haben die Behörden drei Apotheken geschlossen.

Köln, 26.09.19: Nach zwei Todesfällen durch eine vergiftete Arznei haben die Behörden die sofortige Schließung von drei Apotheken in Köln angeordnet. Es gehe um den vorbeugenden Gesundheitsschutz während der laufenden Ermittlungen, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag. Es handelt sich um die Apotheke, aus der die vergiftete Arznei stammte, sowie um zwei Filialen. Nach der Obduktion einer verstorbenen Frau war auch deren totes Baby obduziert worden. Auch der Säugling war an multiplem Organversagen gestorben, hatte Staatsanwalt Ulrich Bremer am Mittwoch gesagt. Die gleiche Todesursache hatten die Ermittler bereits für die Mutter des Babys bekanntgegeben. Die 28-jährige Kölnerin war in der vergangenen Woche gestorben, nachdem sie eine Glukose-Mischung als Teil eines Routine-Tests auf Diabetes in der Schwangerschaft zu sich genommen hatte. Auch das Baby, das man noch durch einen Kaiserschnitt zu retten versuchte, kam nach der Geburt ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet, eine Mordkommission ermittelt in alle Richtungen.

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