1. Startseite
  2. Video
  3. Neuwahl verschärft Dauerkrise in Spanien

Video

11.11.2019

Neuwahl verschärft Dauerkrise in Spanien

Video: dpa

Die Spanier wählen und wählen - aber eine stabile Regierung kommt dabei seit Jahren nicht heraus. Die jüngste Abstimmung verkompliziert die Situation noch weiter.

Madrid, 11.11.19: Die Parlaments-Neuwahl in Spanien hat die verzwickte politische Situation im Parlament in Madrid noch weiter verschärft. Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez konnten wieder einen deutlichen Sieg einfahren. Wie bereits im April verpassten sie jedoch eine absolute Mehrheit und das sehr deutlich. Zudem konnten noch die Rechtspopulisten von Vox ihre Sitze mehr als verdoppeln. Mit 52 Sitzen sind sie die drittstärkste Kraft im 350-köpfigen "Congreso de los Diputados". Eine Regierungsbildung gilt wegen der immer größeren Stimmenzersplitterung als so gut wie unmöglich. So ist ein Ende des "Bloqueo", der politischen Lähmung in Madrid, also weiter nicht in Sicht - dabei handelte es sich bereits um die vierte Wahl innerhalb von vier Jahren. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Im schlimmsten Fall müssen die Spanier im nächsten Jahr wieder an die Urnen.

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren