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22.09.2019

Niedersachsen: Mutter stirbt bei Unfall auf Bahnübergang

Video: dpa

Ein Regionalzug erfasst an einem Übergang ohne Schranken in Isenbüttel das Auto einer 35-Jährigen. Die Frau aus dem Ort stirbt, ihre dreijährige Tochter wird ins Krankenhaus geflogen.

Isenbüttel, 22.09.19: An einem unbeschrankten Bahnübergang in Niedersachsen hat ein Zug ein Auto gerammt und über mehrere Hundert Meter mitgeschleift. Die 35 Jahre alte Autofahrerin starb bei dem Unfall am Sonntagvormittag in Isenbüttel, ihre dreijährige Tochter wurde schwer verletzt in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. O-TON Kai Falke, Einsatzleiter Feuerwehr Isenbüttel "Wir wurden schon von Ersthelfern in Empfang genommen, die hatten bereits das Kind befreit und sehr gut versorgt. Im weiteren Verlauf haben wir uns natürlich um die eingeklemmte Fahrerin gekümmert. Für die kam, wie gesagt, die Hilfe schon zu spät. Des Weiteren befanden sich 50 Fahrgäste und der Triebleiter in der Bahn. Dort war niemand verletzt und es musste auch niemand betreut werden. Wir haben dann dafür gesorgt, dass die Fahrgäste ihre Weiterreise antreten können." Der Unglücksort zwischen einem Wohngebiet und einer Schrebergartensiedlung wurde weiträumig abgesperrt. Das demolierte Auto befand sich auch Stunden nach dem Unfall verkeilt mit dem Triebwagen der Regionalbahn an einer Böschung. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Zug des privaten Unternehmens erixx war auf der Strecke von Uelzen nach Braunschweig unterwegs, als es zu der Kollision kam.

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