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27.09.2019

Österreich wählt nach "Ibiza-Video"

Video: dpa

Das "Ibiza-Video" löste den Sturz der rechtskonservativen Regierung in Österreich aus. Nun wird am Sonntag in der Alpenrepublik vorzeitig gewählt.

Wien, 27.09.19: Nur eineinhalb Jahre war die rechtskonservative Koalition von Ex-Kanzler Sebastian Kurz von der ÖVP im Amt, als das "Ibiza-Video" die politische Landschaft in Österreich durcheinanderwirbelte. Kurz rief dann im Mai Neuwahlen aus und hat am Sonntag beste Karten für einen erneuten Wahlsieg. Die ÖVP war zuletzt stärkste Kraft im Nationalrat und bildete mit der FPÖ eine Regierung. Die Grünen scheiterten knapp an der 4-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag 2017 bei 80 Prozent. In den Umfragen gab es zuletzt wenig Bewegung. Die ÖVP kann mit einem klaren Wahlsieg und rund zehn Prozentpunkten Abstand auf den Zweitplatzierten rechnen. Die Grünen dürften aller Voraussicht nach mit einem zweistelligen Ergebnis wieder den Sprung ins Parlament schaffen, während die SPÖ wohl kräftig verlieren wird. Eine Koalition an der ÖVP vorbei ist nur theoretisch möglich. Experten rechnen damit, dass Parteichef Kurz zunächst ein Bündnis mit Grünen und Neos sondieren wird. Aber auch die FPÖ wird auf seinen Ruf warten. Wahlberechtigt sind rund 6,4 Millionen Österreicher, gewählt werden 183 Abgeordnete für eine Legislaturperiode von 5 Jahren. Viele Wahllokale öffnen um 7.00 Uhr, die letzten schließen um 17.00 Uhr.

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