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09.07.2019

Protest für Umweltministerin Schulze am Kohlekraftwerk

Video: dpa

Bundesumweltministerin Svenja Schulze steht laut eigener Aussage für den Kohleausstieg. Bei ihrer Reise zum Kraftwerk "Schwarze Pumpe" bereiteten ihr Demonstranten einen kühlen Empfang.

Spremberg/Brandenburg, 09.07.19: Demonstratives Schweigen und abgewandte Gesichter: Beschäftigte des Braunkohlekraftwerks Schwarze Pumpe in der Lausitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze einen kühlen Empfang bereitet. Die Demonstranten standen vor dem Kraftwerk Spalier und wandten der SPD-Politikerin den Rücken zu, als sie am Dienstag im Rahmen ihrer Sommertour in Brandenburg am Kraftwerk eintraf. Die Bundesregierung ist dabei, den von der Kohlekommission ausgehandelten Kompromiss umzusetzen, der einen Ausstieg aus der Kohlestrom-Produktion bis spätestens 2038 vorsieht, aber auch Milliarden-Hilfen für die betroffenen Regionen. O-TON Svenja Schulze, Bundesumweltministerin "Und jetzt sagen wir als erstes Industrieland: wir steigen komplett aus der Kohle aus. Wir steigen aus Atomstrom aus und wir wollen kompet neue, regenerative Energieversorgung nach vorne bringen." Schulze versicherte den Demonstranten, dass sie als Umweltministerin dafür stehe, dass Deutschland aus der Kohle aussteigt. Dazu gehöre, dass die Vorschläge der Kommission umgesetzt würden. Es werde den Sommer über daran gearbeitet.

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