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30.09.2019

Rechtsextreme "Revolution Chemnitz" in Dresden vor Gericht

Video: dpa

Oldschool Society, Freie Kameradschaft Dresden, Gruppe Freital - immer wieder stehen mutmaßliche Rechtsterroristen in Sachsen vor Gericht. Die "Revolution Chemnitz" ist ein besonderer Fall.

Dresden, 30.09.19: Am Montag hat am Oberlandesgericht Dresden der Prozess gegen die Gruppe "Revolution Chemnitz" begonnen. Acht 21- bis 32-Jährige sind wegen Bildung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt. O-TON Gesine Tews, Pressesprecherin OLG Dresden "Dazu sollen sie sich spätestens im September 2018 in einer Chatgruppe mit dem selbstgewählten Namen "Revolution Chemnitz" verabredet haben. Durch Anschläge auf Ausländerdenkende und Poltisch-Andersdenkende auch unter Einsatz von Schusswaffen und Inkaufnahme der Tötung von Menschen." Einige der Angeklagten sollen nach einer Demonstration der rechtsextremistischen Bewegung Pro Chemnitz als selbst ernannte Bürgerwehr eine Gruppe Jugendlicher in der Stadt überfallen haben. O-TON Gesine Tews "Dabei ist es auch zu einer Körperverletzung gekommen. Das heißt, im weiteren sind einige der Angeklagten wegen schwerem Landfriedensbruch und einer auch wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt." Für das Gericht in Dresden ist es ein außergewöhnlich aufwendiger Strafprozess. Die Akten umfassen 62 Ordner plus elektronische Dokumente.

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