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20.09.2019

SEK-Einsatz in Wismar: Mann hat Baby stundenlang in Gewalt

Video: dpa

Ein Mann bringt sein mutmaßlich eigenes Kind in der Ausländerbehörde in seine Gewalt. Gutes Zureden nutzt nichts. Schließlich greifen Spezialkräfte der Polizei ein.

Wismar, 20.09.19: Dramatische Szenen bei der Ausländerbehörde in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Ein 22 Jahre alter Mann aus Ghana hält fünf Stunden lang sein mutmaßlich eigenes Baby in seiner Gewalt. Er forderte einen Vaterschaftstest, um in Deutschland bleiben zu können. O-Ton Jessica Lerke, Pressesprecherin Polizei Wismar: "Dem Kind geht es aktuell gut. Es wird regelmäßig versorgt und durch eine Notärztin auch überwacht." Zusammen mit der Mutter des zwei Monate alten Jungen kam der Mann am Donnerstag in die Ausländerbehörde. Kurz vor 14.00 Uhr eskalierte die Situation laut Polizei. Der Mann brachte das Kind in seine Gewalt. Die Polizei riegelte das Gebäude ab. Eine Verhandlungsgruppe rückte an und versuchte längere Zeit, die Situation friedlich zu beenden - erfolglos. Kurz vor 21 Uhr griffen schließlich Spezialeinsatzkräfte der Polizei zu. Der Mann hatte einer Ärztin das Kind für einen Check übergeben - diesen Moment nutzte das SEK und überwältigte ihn. Der Mann sei bei dem Zugriff nicht verletzt worden. Er wurde in Gewahrsam genommen.

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