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10.09.2019

Schock-Diagnose: Schwesig sagt Brustkrebs den Kampf an

Video: dpa

Die 45 Jahre alte SPD-Politikerin ist an Brustkrebs erkrankt. Einige Ämter gibt sie auf. Als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern wird sie weitermachen.

Schwerin, 10.09.19: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist an Brustkrebs erkrankt. Deshalb legt sie ihre Ämter als kommissarische und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende nieder. In einem Statement vor der Presse in der Schweriner Staatskanzlei äußerte sich Schwesig zu ihrer Erkrankung. O-TON Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern "Die Diagnose Brustkrebs hat mich und meine Familie schwer getroffen. So etwas ist immer ein riesiger Schock. Viele Menschen, die selbst eine entsprechende Diagnose oder für ihren Angehörigen bekommen haben, wissen das." Die 45-Jährige will aber Regierungschefin und SPD-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern bleiben. O-TON Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern "Viele Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Brustkrebs. Viele Frauen zeigen, dass diese schlimme Krankheit heilbar ist, dass man dagegen ankämpfen kann - und ich habe schon einige Kämpfe in meinem Leben geführt und werde auch diesen Kampf führen. Und bin sehr zuversichtlich, dass ich am Ende gesund sein werde." Schwesig erhielt die Diagnose Brustkrebs nach eigenen Worten bereits vor einiger Zeit. Am Montag sei die Entscheidung für die medizinische Behandlung getroffen worden. O-TON Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern "Diese Behandlung wird in den kommenden Monaten dazu führen, dass ich nicht alle Termine wahrnehmen kann und deshalb habe ich meine Ministerinnen und Minister gebeten, mich an diesen Tagen zu vertreten. Sie haben mir alle ihre Unterstützung zugesagt, dafür bin ich sehr dankbar." Manuela Schwesig ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die 45-Jährige erhielt am Dienstag zahlreiche Genesungswünsche, darunter von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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