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30.06.2019

"Sea-Watch 3": Steinmeier schaltet sich ein

Video: dpa

Eine deutsche Kapitänin bringt 40 Migranten unerlaubt nach Italien. Dafür wird sie festgenommen. Nun schaltet sich Bundespräsident Steinmeier mit deutlichen Worten ein.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Italien wegen der Festnahme der deutschen Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete kritisiert. Im Sommerinterview des ZDF stellte er das Vorgehen der Regierung in Rom gegen die Seenotretter in Frage. Es könne ja sein, dass es italienische Rechtsvorschriften gebe, wann ein Schiff einen Hafen anlaufen dürfe, sagte Steinmeier laut einem Bericht von zdf.de. "Nur: Italien ist nicht irgendein Staat. Italien ist inmitten der Europäischen Union, ist Gründungsstaat der Europäischen Union. Und deshalb dürfen wir von einem Land wie Italien erwarten, dass man mit einem solchen Fall anders umgeht." Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist nach dem unerlaubten Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa beschlagnahmt worden. Zuvor wurde die Kapitänin des Schiffs Carola Rackete festgenommen. An Bord des Schiffes waren Migranten, die vor mehr als zwei Wochen vor der libyschen Küste gerettet wurden.

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