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24.07.2019

Seit einem Jahr wütet Ebola im Kongo

Video: dpa

Seit einem Jahr wütet die Seuche Ebola im Osten des Kongos. Diese Epidemie ist besonders gefährlich - und bislang nicht in den Griff zu bekommen.

Goma, 24.07.2019: Seit ungefähr einem Jahr wütet die Seuche Ebola im Osten Kongos. Bislang sind rund 2600 Menschen erkrankt und fast 1800 Patienten an Ebola gestorben. Im Vergleich zu der Westafrika-Epidemie, bei der 11 000 Menschen vor fünf Jahren starben, gibt es inzwischen auch Medikamente gegen die Krankheit. Ohne sie sterben rund 70 Prozent der Infizierten. Noch bahnbrechender ist die Entwicklung eines experimentellen Impfstoffs. Ein Mittel hat nach einer Studie eine Wirksamkeit von mehr als 97 Prozent. Entscheidend ist aber vor allem, dass die Kranken und Angehörige möglichst früh gefunden und behandelt werden. Nur etwa drei Viertel der Fälle werden entdeckt. Das liegt zu einem Teil an Unwissenheit über die Krankheit.  Es liegt aber vor allem auch an der Angst und dem Misstrauen der Menschen. Nach Jahren der Gewalt und Instabilität hat die Bevölkerung wenig Vertrauen in die Behörden und ausländische Helfer. Dieses Vertrauen der Bevölkerung ist aber extrem wichtig, um die Seuche Ebola unter Kontrolle zu bringen. Helfer fordern aus diesem Grund unter anderem die Bevölkerung mehr einzubinden, beispielsweise mit mehr Aufklärungsarbeit.

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