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12.11.2019

Selbstverständlich statt schrill: "Queen of Drags"

Video: dpa

Bunte Dragqueens im TV-Hauptprogramm: Was in den USA seit Jahren erfolgreich klappt, soll jetzt auch in Deutschland Quote bringen. Aber ist Heidi Klum dafür die richtige Wahl?

Berlin, 12.11.19: Sie heißen Katy Bähm oder Candy Crash. Tragen bunte Kleider, Extensions und schrillen Lippenstift. Und sind Männer. In der etwas anderen Castingshow " Queen of Drags" suchen Heidi Klum, Bill Kaulitz und Conchita Wurst die beste Dragqueen des Landes. Gedreht wurde in Los Angeles. O-Ton Conchita Wurst "Wir sehen großartige Performances, aber wir lernen auch tolle Menschen kennen. In all ihren Facetten. Ich komme aus L.A. zurück, mit einem vollen Herz. Ich hatte nur Spaß. Wir hatten von früh bis spät gelacht. Wir hatten schöne Momente, wir haben miteinader geweint. Ich habe für mich sehr viel mitgenommen." Die Sendung ist eine deutsche Version des US-Formats "RuPaul's Drag Race", das seit zehn Jahren produziert wird. " Queen of Drags" soll jedoch keine 1:1-Adaption sein, verspricht Conchita Wurst. O-Ton Conchita Wurst "Es gibt große Unterschiede zu "RuPauls Drags Race". Wir lernen auch die Person hinter der Kunstfigur kennen und hoffen auch, dass das the next level sein kann." Als bekannt wurde, dass Heidi Klum die Show moderieren wird, gab es Kritik, vor allem aus der queeren Szene. In einer Petition äußerten auch Dragqueens die Sorge, dass Drag nicht als selbstverständliche Kunstform präsentiert wird, sondern vor allem klischeebehaftet.

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