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13.01.2020

Siemens im Kreuzfeuer der Kritik wegen Adani-Lieferung

Video: dpa

Der Münchner Industriekonzern will trotz aller Kritik an einem Auftrag für ein riesiges Kohlebergwerk festhalten. Klimaaktivisten protestieren - auch für das Aktionärstreffen Anfang Februar sind Demonstrationen geplant.

München, 13.01.20: Umweltschützer laufen weiter Sturm gegen die Entscheidung von Siemens, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien festzuhalten. Wie hier in Hamburg demonstrierten am Montag zahlreiche Klimaaktivistin von Fridays for Future in zahlreichen Städten. Zudem kündigten sie Proteste für die Siemens-Hauptversammlung am 5. Februar an. O-Ton Luisa Neubauer, Fridays-for-Future-Aktivistin "Es geht nicht nur um 18 Millionen Euro von Siemens. Es geht darum, wenn die Adani-Miene, wenn sie so wie geplant vollendet wird, und da 60 Jahre lang Kohle gefördert wird, das Zwei-Grad-Ziel gefährdet. Das ist keine Option. Das ist nichts, womit wir planen können. Das ist nichts, was Zukunft sichert. Und Siemens beteiligt sich daran." Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am Sonntagabend verkündet, am Auftrag des Industriekonzerns Adani festhalten zu wollen - trotz heftiger Kritik. Adani will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt errichten.

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