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05.08.2019

Tierische Unterstützung: Harzkühe weiden auf dem Brocken

Video: dpa

Tierische Unterstützung bei der Biotoppflege leisten sechs Kühe die auf dem Brocken zur Landschaftspflege eingesetzt werden. Der Nationalpark Harz beschreitet damit neue Wege um das Wachstum seltener Pflanzen zu beschleunigen.

Wernigerode, 05.08.19: Auf dem Brocken sorgen jetzt sechs Harzer-Höhenvieh-Rinder für Unterstützung bei der Landschaftspflege. Die Rinder helfen zum Beispiel dabei, dass mehr seltene Pflanzen wachsen - zum Beispiel Brocken-Anemonen. Die Rinder sind nicht nur natürliche Mäher, indem sie Gras fressen, sondern treten auch die Grasnarbe durch. O-TON Uwe Thielecke, Brockenbauer "Früher war das ein normales Bild, heute ist es eben nicht mehr normal gewesen. Aber jetzt hat uns der Brockengärtner, der Doktor Karste hier vom Nationalpark gebeten, zu unterstützen, die Wiesen hier ein bisschen zu pflegen. Weil, die Brocken-Anemonen braucht ein bisschen die Unterstützung von den Rindern, mit dem Tritt, dem Niederhalten des Grases. Ja, und das denken wir könne wir mit dem Harzer-Roten-Höhenvieh, eine vom Aussterben bedrohte rote Rinderrasse, die hier jahrzehntelang im Harz praktisch gehalten wurde. Und die schon immer für die Landschaftspflege hier oben da war und sehr gut mit dem Klima auch klar kommt, ja, und deswegen sind wir jetzt hier oben auf dem Brocken." Sechs Harzer-Höhenvieh-Rinder von Brockenbauer Thielecke weiden nun auf ausgewählten Flächen. Nach rund vier Wochen sollen sie wieder vom höchsten Berg des Harzes geholt werden.

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