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27.09.2019

Trump: Whistleblower sei fast ein "Spion"

Video: dpa

In der Ukraine-Affäre hat es in kürzester Zeit erstaunliche Entwicklungen gegeben. Viele Vorwürfe stehen im Raum und setzen US-Präsident Trump unter Druck. Die Demokraten sehen sich gestärkt.

färe um einen möglichen Machtmissbrauch von US-Präsident Donald Trump. Auf dem Weg zu einem Amtsenthebungsverfahren sehen sich die Demokraten bestärkt: Die von einem als Whistleblower bezeichnete anonymen Hinweisgeber eingereichte Beschwerde über Trump und dessen umstrittenes Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj berge wichtige Anhaltspunkte für Ermittlungen. Der Whistleblower habe damit einen Fahrplan für die Untersuchung gegeben. Im Rahmen seiner Arbeit will der Whistleblower Informationen mehrerer Regierungsmitarbeiter erhalten haben, wonach der US-Präsident "die Macht seines Amtes nutzt", um zu erreichen, dass sich ein anderes Land zu seinen Gunsten in die US-Wahl 2020 einmischt. Zudem hätten sich führende Regierungsmitarbeiter intensiv bemüht, nach dem strittigen Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Ende Juli die genaue Wortlautfassung des Gesprächs unter der Decke zu halten. So meldete es der Informant Mitte August intern an die US-Geheimdienste. Die Identität des Whistleblowers ist nicht öffentlich bekannt, lauten Medienberichten könnte es sich um einen Mitarbeiter des CIA handeln. Trump selbst sieht sich einmal mehr als Opfer einer "Hexenjagd" der Demokraten und schrieb auf Twitter: "Der Präsident der Ukraine sagte, dass er nicht von mir unter Druck gesetzt wurde, etwas Falsches zu tun." Zudem zweifelte Trump die Glaubwürdigkeit des Whistleblowers an, bezeichnete ihn auch schon als Spion. Dieser hatte angegeben, bei den meisten von ihm beanstandeten Vorgängen kein direkter Zeuge gewesen zu sein, aber übereinstimmende und glaubwürdige Informationen dazu bekommen zu haben. Trotz der gewaltigen Aufmerksamkeit ist der exakte Ablauf des Telefonats noch immer nicht zweifelsfrei geklärt. Ein am Mittwoch vom Weißen Haus veröffentlichtes Gesprächsprotokoll gibt die Unterredung zwischen Trump und Selenskyj nicht wörtlich wieder.

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