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21.08.2019

Trump sagt Dänemark-Besuch ab

Video: dpa

Vor seiner Europa-Reise sorgt US-Präsident Trump mit einer bizarren Idee für Wirbel: Die USA könnten Grönland kaufen. Nach einer prompten Absage aus Grönland und Dänemark sagte Trump seinen Staatsbesuch in Kopenhagen nun ab.

Kein Verkauf? Kein Treffen! Weil niemand mit ihm über einen Verkauf Grönlands an die USA reden will, hat US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend einen Staatsbesuch in Dänemark abgesagt. Kopenhagen wäre die letzte Station von Trumps Europa-Reise gewesen, die ihn an diesem Samstag zunächst zum G7-Gipfel der wichtigen Industriestaaten nach Frankreich führt. Am 31. August kommt Trump dann nach Polen, einem seiner engsten Verbündeten in Europa - danach wäre er nach Kopenhagen gereist. Dann kam auf einmal das Thema Grönland auf die Tagesordnung. Der zum US-Präsidenten mutierte Baumogul bezeichnetete seine Idee zu einem Kauf Grönlands "Im Grunde als ein großes Immobiliengeschäft." Die Absage aus Grönland und Dänemark kam prompt und der Präsident antwortete auf dem für ihn typischen Weg: "Dänemark ist ein sehr besonderes Land mit unglaublichen Menschen. Aber weil Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen kein Interesse daran zeige, über einen Verkauf von Grönland zu sprechen, werde ich den Besuch auf unbestimmte Zeit verschieben", schrieb Trump am Dienstagabend auf Twitter. Eigentlich wollte Dänemark den roten Teppich für Donald Trump ausrollen und es war sogar ein Treffen mit der Königin geplant. Trump will nun "irgendwann in der Zukunft" ein neues Treffen vereinbaren.

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