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23.08.2019

Verband macht gegen Plastik-Weihnachtsbäume mobil

Video: dpa

Von der Plantage, aus dem Wald oder der Fabrik? Von ökologisch bis Plastik ist beim Weihnachtsbaum alles drin. Offenbar wächst die Furcht der klassischen Weihnachtsbaumerzeuger vor dem künstlichen Grün. Sie gehen in die Offensive.

Nordmanntanne, Blaufichte und Co. haben Unterstützung verdient, findet Benedikt Schneebecke. Ihre Beliebtheit als Weihnachtsbaum in deutschen Wohnzimmern ist angesichts millionenstarker Verkaufszahlen zwar nicht gefährdet. Aber der Forstunternehmer will dem schleichenden Siegeszug des Plastikbaums etwas entgegensetzen. O-Ton Benedikt Schneebecke, Vorsitzender "Verband Natürlicher Weihnachtsbaum" "Dass manche Leute aus etwas falsch verstandenem Naturschutz gesagt haben: Wir verzichten jetzt auf einen Weihnachtsbaum oder wir stellen uns beispielsweise einen Plastikweihnachtsbaum ins Haus." Um aufzuklären hat der 39-Jährige mit Gleichgesinnten den "Verband Natürlicher Weihnachtsbaum" gegründet. Seine Bäumchen bieten nach seinen Angaben in den rund zehn Jahren des Wachsens zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebensraum. "Die Bäume, die schaffen was. Die sind gut fürs Klima. Die sind gut für die Natur. Und ein Plastikbaum oder der Verzicht auf einen Baum ist da gar keine Alternative, sonder ganz im Gegenteil. Das ist sehr viel schlechter fürs Klima, als das andere." Wie andere Landwirte auch können die Forstbetriebe nicht ganz auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Aber auch nur in den ersten Jahren. Wer befürchtet, sich Schadstoffe ins Wohnzimmer zu holen, den beruhigt Schneebecke. Wenn man die Grenzwerte für Erdbeeren anlege, seien Weihnachtsbäume, wenn überhaupt, dann weit weniger belastet.

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