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01.09.2019

Viel zu heiß: Die Möpse dürfen nicht rennen

Video: dpa

Zum zehnten und letzten Mal sollten die Möpse in Berlin zum Wettlauf antreten. Für die "Spaßveranstaltung" aber war es zu heiß - zumindest nach Ansicht des Veterinäramts. Zwischenzeitlich gab es auch eine ganz andere Idee.

Berlin, 01.09.19: Viel zu heiß für die Vierbeiner: Das urteilte das Berliner Veterinäramt am Samstag vor dem geplanten Mopsrennen in Lichtenrade. Bei Temperaturen über 30 Grad sollten dort eigentlich 95 Hunde gegeneinander angetreten. Das Wettrennen ist Teil des traditionellen Mopstreffens, das seit zehn Jahren in der Hauptstadt stattfindet. Wegen der hohen Temperaturen wurde der Wettlauf jedoch verboten. O-Ton Diana Plange, Tierschutzbeauftragte des Landes Berlin "Wenn man sich hier in bisschen umhört und umguckt, sieht man ja auch einige, die nicht nur sehr stark hecheln, sondern eben Geräusche von sich geben, die davon zeugen, dass die Tiere ihre Atemluft nicht genug abkühlen können, weil ihnen das lange Vorgesicht im Grunde genommen fehlt." Für die Tiere standen Wasser, Plansch-Wannen und Hundeeis zur Verfügung. Das Rennen auf einer 50-Meter-Strecke galt als Höhepunkt des tierischen Events. O-Ton Thomas Zupan, Organisator "Das ist eine Spaßveranstaltung. Es ist kein sportlicher Brutalo-Wettbewerb, sondern immer ein Spaßrennen gewesen. Wir haben ja auch einen Preis für den langsamsten Mops, der meistens der lustigeste ist." Kurzerhand widmete der Organisator das Rennen um - und zwar in ein Mopshalter-Rennen. Nicht mehr die Tiere, sondern die Halter sollten um die Wette laufen. Zunächst war noch geplant gewesen, dass sie dabei ihre Möpse auf dem Arm tragen sollten. Letztendlich liefen dann aber nur die Menschen.

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