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05.10.2019

Viele Hunde und eine Maus - Tiersegnung vor Osnabrücker Dom

Video: dpa

Für Menschen sind Tiere oft so etwas wie gute Freunde, mit denen man gute und schwere Stunden teilt. Gottes Segen wünscht sich deshalb so mancher nicht nur für die Familie, sondern auch für sie. In Osnabrück gab es dafür nun wieder Gelegenheit.

Osnabrück, 05.10.19: Samstagvormittag vor dem Osnabrücker Dom. Vor dem Haupteingang des St.-Peter-Doms haben sich 40 bis 50 Menschen in einer lockeren Gruppe versammelt. Die meisten halten Hunde an der Leine. Im Inneren des Doms bereit sich Diakon Carsten Lehmann vor. Er wird nun die versammelten Tiere segnen, mit Weihwasser. Schon seit vielen Jahren bietet das katholische Bistum um den 4. Oktober herum eine Segnung für Haustiere an. Der 4. Oktober ist in der katholischen Kirche der Gedenktag für den Heiligen Franz von Assisi, der den Tieren predigte und inzwischen als Schutzpatron der Tiere gilt. Auch der Welttierschutztag wird am 4. Oktober begangen. Die ersten Tiersegnungen habe es schon im 17. Jahrhundert gegeben. Damals wurde Nutztieren der Segen Gottes gespendet, etwa in den Bergen, wenn die Tiere vor dem Alm-Auf- oder Abtrieb standen. Diakon Lehmann besprenkelt auch eine Maus mit Weihwasser. Sie heißt Feivel und ist der Besitzerin vor einigen Monaten zugelaufen. Auch wenn die Maus nur noch ein bis anderthalb Jahre leben werde, den Segen bekommt sie trotzdem.

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