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11.09.2019

Wegen Terror-Verdachts: Razzien in Norddeutschland

Video: dpa

Die Ermittler kommen am frühen Morgen. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden mehrere Gebäude durchsucht. Der Verdacht der Terrorfinanzierung steht im Raum. Es gibt zwei Festnahmen.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch 16 Objekte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg durchsucht. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Flensburg gegen elf Beschuldigte. Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die beschuldigten zehn Männern und eine Frau sollen sich gewerbsmäßig und organisiert verabredet haben, im Zeitraum Dezember 2018 bis Juli 2019 illegale Geldgeschäfte durchzuführen. Die Beteiligten stammen überwiegend aus Syrien. Sie sollen Geld ins Ausland verschoben und dafür Provisionen kassiert haben. Es soll sich um Summen im sechsstelligen Bereich gehandelt haben, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin. Zwei der Beschuldigten, zwei Männer aus Syrien im Alter von 34 und 37 Jahren, wurden im Rahmen der Razzien festgenommen. Gegen sie lag ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Sie sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

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