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Binswangen

05.12.2019

24 Urnengräber entstehen in Binswangen

Diesen Werkentwurf von Landschaftsarchitekt Werner Kuchler hat der Binswanger Gemeinderat genehmigt.

Nun steht die Form des neuen Friedhofbereichs fest. Auch die Jugend darf bald sagen, was sie will.

Die neue Gestaltung der Urnengräber auf dem Binswanger Friedhof steht nun fest. Die Ratsmitglieder haben in der Sitzung am Dienstag der Planung des Wertinger Landschaftsarchitekten Werner Kuchler zugestimmt, die Bürgermeister Anton Winkler nun zeigte. Der hatte die Ergebnisse der Diskussion in der Sitzung Anfang Oktober eingearbeitet. 24 Urnengräber können nun angelegt werden, auf dem mit Stufen eingefassten Platz bei der Sakristei der Marienkapelle.

Ruhebank mit Blick auf das Kirchle

Der Weg zwischen den neuen Grabfeldern bildet die Form eines Kreuzes. Eine Ruhebank steht mit Blick auf das Kirchle, wenige Meter von der Mauer entfernt. So, dass ein Weg frei bleibt, um hinterhalb der Sitzgelegenheit zu den bestehenden Urnengräbern gehen zu können. Dass der Platz für die Bäume bei der Marienkapelle knapp werden könnte, meinte Ratsmitglied Hilde Kapfer. Welche Bäume wo genau hinkommen, werde vor Ort entschieden, entgegnete der Bürgermeister. Helmut Reissler fragte, aus welchem Material die Grabplatten sein sollen. Das müsse noch in der Satzung festgelegt werden, erklärte Winkler, darin werde auch niedergeschrieben, wie viele Urnen in einem Grab bestattet werden dürfen und wie groß die Platten sein werden.

Nachdem immer mehr Grabflächen im anderen Teil des Friedhofs leer bleiben, müsste sich der Gemeinderat auch darüber Gedanken machen, sagte Winkler. Er brachte das Stichwort Waldfriedhof ein. Ob die Fundamente gelassen werden, um die Möglichkeit zu bieten, nur Grabsteine zu setzen, aber keine eigene Grabeinfassung, überlegten die Räte auf den Vorschlag von Hilde Kapfer. So könnte die Fläche eingesät werden und im Ganzen gemäht. Dass keine hohen Bäume gesetzt werden sollten, um den Blick auf die Kapelle freizuhalten, gab Johannes Rigel zu bedenken.

24 Urnengräber entstehen in Binswangen

Binswangen beteiligt sich am Leader-Projekt

Die Gemeinde Binswangen wird sich außerdem am Leader-Projekt „Jugend aktiv im Landkreis Dillingen“ beteiligen. 14- bis 18-Jährige sollen im gewohnten Umfeld von dafür geschulten Jugendlichen befragt werden. Zuerst schien es, als ob die Binswanger sich nicht an der landkreisweiten Aktion beteiligen wollten.

Daraufhin erklärte Dr. Hermann Berwe, dass ihn diese Ablehnung wundere. Immerhin wurde die Idee den Bürgermeistern vorgestellt, woraufhin Fördermittel beantragt wurden, die nun genehmigt seien. Dr. Michael Wagner sah die „neutrale objektive Auswertung“ als positiven Aspekt, Thomas Wippel wäre eine eigene Auswertung für Binswangen wichtig, nicht nur landkreisweit.

Zufriedenheit der Jugend

Reiner Bühler sieht die Zufriedenheit der Jugend als wichtigen Punkt, um sie im Ort halten zu können. Nachdem im Anschluss an die Befragung ein Jugendrat gebildet werden soll, der die wichtigsten Themen aufnimmt, meinte Wagner: „Das ist unser politischer Nachwuchs, der da mitarbeiten kann.“ Roland Karl folgerte: „Ob wirklich welche aktiv mitmachen, sehen wir nur, wenn wir den ersten Schritt machen.“ So schloss Bürgermeister Anton Winkler die Diskussion: „Wir nehmen teil an der Befragung. Wenn wir sie anschließend noch größer aufziehen wollen, können wir das machen.“ Dem stimmten alle Räte zu.

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