Newsticker

Söder warnt vor einer Lockerung der Corona-Regeln über Silvester
  1. Startseite
  2. Lokales (Wertingen)
  3. Alte Töpferscheibe zu neuem Leben erweckt

Wertingen

24.10.2017

Alte Töpferscheibe zu neuem Leben erweckt

Der Keramiker Ulrich Lingg hat die alte Töpferscheibe des einstigen Wertinger Hafners Anton Leichtle wieder zum Leben erweckt. Im Heimatmuseum drehte er darauf Schüsseln und Schalen.
Bild: Brandelik

Keramiker Ulrich Lingg brachte altes Gerät eines ehemaligen Wertinger Hafners wieder in Schwung. Er dreht damit Schalen und Schüsseln. Auch Kinder konnten aktiv sein.

Jahrzehntelang hatte die alte Töpferscheibe des ehemaligen Wertinger Hafners Anton Leichtle aus dem Ochsengässchen stillgestanden. Nach Jahrzehnten wurde sie jetzt erneut zum Leben erweckt. Im Rahmen eines Museumstags wurden Achse und Schwungrad so ergänzt, dass die Scheibe jetzt wieder ihren Zweck erfüllen kann.

Anton Leichtle, der von 1885 bis 1947 gelebt hat, stellte seinerzeit Kacheln und Gebrauchsware her. Der heutige Keramiker Ulrich Lingg aus Gottmannshofen nahm sich jetzt der alten Töpferscheibe an. Im Wertinger Heimatmuseum zeigte er, wie man mit ihr Gefäße wie Schüsseln und Schalen drehen kann. Daneben stand eine Drehscheibe mit elektrisch betriebenem Motor zum Vergleich. Beide Scheiben wurden vorgeführt, und mutige Interessenten konnten sie ausprobieren.

Außerdem gab es ein spezielles Mitmachangebot für Kinder und Jugendliche: So bestand unter anderem die Möglichkeit, unter der Anleitung der Kunsterzieher der Anton-Rauch-Realschule Wertingen, Ruth Eser und Cornelius Brandelik, so genannte „bachene“ Krippenfiguren herzustellen. Ton wird dabei in ein Gipsmodel eingedrückt, das die Negativform einer Figur enthält. Auch Gipsstempel konnten ausprobiert werden und manches mehr. Daneben führten Peter Bogner, Josef Mareiser, Dr. Johannes Mordstein und Michael Wieland durchs Heimatmuseum. (pm)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren