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Gottmannshofen

23.11.2017

Am liebsten würde Buttenwiesen den Wertinger Wasserspeicher haben

Unspektakulär sieht der neue Hochbehälter in Gottmannshofen aus, der die Wertinger Wasserversorgung auf neue Beine stellt. Der Trinwasserspeicher kostet allerdings rund 1,7 Millionen Euro.
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Unspektakulär sieht der neue Hochbehälter in Gottmannshofen aus, der die Wertinger Wasserversorgung auf neue Beine stellt. Der Trinwasserspeicher kostet allerdings rund 1,7 Millionen Euro.

Bürgermeister Hans Kaltner und die Gemeinderäte informieren sich über den neuen Hochbehälter in Gottmannshofen. Und sie sind begeistert.

Am liebsten würde er den Hochbehälter von A nach B versetzen. Derart begeistert äußerte sich Hans Kaltner, Bürgermeister von Buttenwiesen, während eines Informationsaustauschs im Wertinger Stadtteil Gottmannshofen am dort errichteten Trinkwasser-Hochbehälter. Kaltner und seine Gemeinderäte sowie Bauamtsleiter Anton Tiefenbacher ließen sich von Wertingens Vizebürgermeister Johann Bröll, Stadtbaumeister Anton Fink und Wassermeister Norbert Brunner die Vorzüge und technischen Details des neuen Wasserspeichers erklären und zeigen. Kaltner pries den Umstand, „dass wir in unmittelbarer Nachbarschaft ein auch für uns maßgeschneidertes Objekt in Sachen gemeindliche Wasserversorgung besichtigen können“.

Die zwei Edelstahlbehälter in Gottmannshofen mit einem Gesamtvolumen von 900 Kubikmeter werden zukünftig den vorhandenen Wasserspeicher mit einem Volumen von derzeit circa 500 Kubikmeter ersetzen. Fink erklärte dazu: „Mit einer ganz speziellen Schweißtechnik erstellte das Unternehmen Hydro-Elektrik GmbH aus Ravensburg die beiden Edelstahlbehälter im Inneren des Hochbehälters.“ Seitens der Experten, so Fink, werde versichert, „dass dieser Hochbehälter eine der modernsten Anlagen ist, die heutzutage in der Wasserversorgung angeboten werden“. Die Hauptkosten lägen in der technischen Ausrüstung, erläuterte Fink. „Die Anforderungen gehen immer mehr in die Hygienesicherung der Behälter.“ Und genau hier liege auch das Problem in Oberthürheim, erklärte Kaltner den Grund für das Interesse seiner Gemeinde. „Der Wasserspeicher dort ist in die Jahre gekommen und genau wie mit dem alten Wasserspeicher in Gottmannshofen, haben wir das Problem, dass die Sanierungsarbeiten langsam überhand nehmen.“

Wie im Wertinger Stadtrat 2014, habe der Gemeinderat Buttenwiesen daher im Dezember 2016 beschlossen, dass ein neuer Hochbehälter in Oberthürheim errichtet werden solle, so Kaltner. Nicht nur das Preis-Leistungsverhältnis des neuen Gottmannshofer Wasserspeichers überzeugte den Buttenwiesener Bürgermeister, „sondern auch, dass wir durch die oberirdische Bauweise dort etwas mehr Wasserdruck erhalten würden.“ Weiter würden auch für Oberthürheim die Abmessungen des Hochbehälters und die Menge der Wasserversorgung genau passen.

Kaltner bezog sich dabei auf die Ausführungen von Johann Bröll, der noch vor der Besichtigung des Hochbehälters berichtete, warum man sich für einen Neubau in Gottmannshofen entschlossen hat: „Die Gebäudesubstanz des alten Wasserhauses ist baufällig und die beiden unterirdisch gelegenen Wasserbecken haben für heutige Verhältnisse viel zu wenig Wasservolumen.“

Fink fügte bei seinen Erklärungen hinzu: „In Spitzenzeiten brauchen wir täglich knapp 550 Kubikmeter Wasser, nach Fertigstellung des neuen Wasserspeichers können wir dann auch noch zusätzlich die notwendige Löschwasser- und Mindestreserve vorhalten.“

Wie der Wertinger Stadtbaumeister auf Anfrage erläuterte, soll der neue Hochbehälter im Frühjahr 2018 in Betrieb gehen. „Wir rechnen mit der Inbetriebnahme im Mai“, informierte Fink. Der neue Wasserspeicher wird, wie der Stadtbaumeister mitteilt, voraussichtlich etwa 1,7 Millionen Euro kosten. (pm, wz)

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