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18.07.2010

Auch Kasperl in der Schule

Computerspiele ziehen die Blicke magisch an. Jedenfalls hier beim Schulfest.
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Computerspiele ziehen die Blicke magisch an. Jedenfalls hier beim Schulfest.

Wertingen Zwei Wochen vor Schuljahresschluss feierte die Anton-Rauch-Realschule Wertingen am vergangenen Freitag ein großes Fest. Rektor Walter Conrad war so beeindruckt von dem vielseitigen Angebot, welches die Schüler, die Lehrer und die Eltern auf die Beine gestellt hatten, dass er alles mit der Videokamera festhielt. Er versuchte es jedenfalls, in der Zeit von elf bis 16 Uhr. Leicht war es nicht bei dem großen Angebot: Theaterstücke, Kasperltheater, Schminken, Musikvorführungen, Barfußparcours und Fühlstationen…

Am Glücksrad drehte Miriam Kopriva aus Unterthürheim, Laura Ricciardi aus Lauterbach und Marina Ziegelmeier aus Possenried schauten ihr gespannt zu.

Felix Gerl aus Wertingen fand es schade, dass bei der Schulhausrallye, die er mit seiner Klasse veranstaltete, schon bald alle Preise weg waren. "Wir haben so viele gehabt", meinte Laura Trapp aus Rieblingen. Andererseits ist es schon toll, wie viele bei dieser Aktion mitgemacht haben, fand Nathalie Gerneth aus Geratshofen. Julia Färber aus Wertingen half dem kleinen Paul Singler aus Binswangen beim Basteln eines Erdbeerbommels.

Der Schulsanitätsdienst wartete auf Arbeit. "Fünf Einsätze haben wir schon gehabt", erzählte Peter Jakobs aus Unterthürheim. "Aber nur Schürwunden", ergänzte Alexander Baraldo aus Villenbach, der sich von Sarah Leser aus Ehingen mal den Blutdruck messen ließ. Zusammen mit Michael Techota aus Oberthürheim hätten sie sich einerseits gefreut, wenn sie ihr Wissen aus der Grundausbildung hätten einsetzen können. Aber lieber war auch ihnen ein Fest ohne größere Verletzungen.

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Hilfe für Afrika

Sarah Maria Gerblinger aus Wortelstetten hilft seit zwei Jahren beim Sammeln für das Afrika-Projekt von Karl-Heinz Böhm "Menschen für Menschen". Letztes Jahr dafür, Brunnen zu graben. "Heuer geht es darum, die Lebensbedingungen der Frauen zu verbessern", erzählte Veronika Fischer aus Wertingen. "Wir waren schon bei uns in Wertingen und in den Dörfern unterwegs", ergänzte Sarah Gerblinger aus Unterthürheim.

Auf der Grünfläche vor dem Haupteingang wurde eine Vernissage eröffnet. Bunte Pyramiden, mit Bändern verbundene Bäume. "Kunst trifft Natur", war hier die Vorgabe. Die Endlosbänder der Brunnenverhüllung vor zwei Jahren wurden hierfür verwendet. "Vielleicht entdeckt man uns ja als die neuen Christos von Wertingen", war eine Vermutung der vorstellenden Schüler.

Anna Herdlischka aus Geratshofen hatte mit dem Quiz, das ihre Klasse veranstaltete, viel Spaß. Nicht im Freien, sondern in ihrem Klassenzimmer: "Leute ausfragen ist ganz lustig", meinte sie, wobei ihr Michaela Lappler aus Osterbuch zustimmte.

"Feucht fröhlich", war es in einem anderen Klassenzimmer, in dem es ganz dunkel war. Lisa Schröder aus Wertingen lachte immer noch, als sie mit Daniel Smit, ebenfalls aus Wertingen, die Geisterbahn verließ.

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