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Dillingen

02.08.2018

Aufatmen nach dem Badeunfall im Dillinger Eichwaldbad

Auf dieser Rutsche war der Bub am Mittwoch ins Nichtschwimmerbecken des Eichwaldbads gerutscht.
Bild: Judith Roderfeld (Archivbild)

73-Jähriger und Bademeister retten bewusstlosen Jungen. Der Bub ist jünger als zunächst angenommen.

Nicht nur bei den Eltern des Jungen, der am Mittwoch im Eichwaldbad bewusstlos wurde, sondern auch bei den Donau-Stadtwerken Dillingen-Lauingen herrscht nach dem Badeunfall Erleichterung. „Wir sind froh, dass kein Unglück passiert ist“, sagt Stadtwerkeleiter Wolfgang Behringer auf Anfrage unserer Zeitung. Der Bademeister und ein 73-Jährige hätten professionell Erste Hilfe geleistet.

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Der Fünfjährige war am Mittwoch gegen 16 Uhr auf der Kinderrutsche in das Nichtschwimmerbecken des Eichwaldbades gerutscht. Beim Eintauchen ins Wasser verschluckte sich der Bub. Er wurde nach Angaben der Polizei bewusstlos und lief blau an. Der Vater, der Bademeister und ein 73-jähriger Eichwaldbad-Besucher erkannten die lebensbedrohliche Situation und handelten sofort. Der Senior wendete dabei den sogenannten Heimlich-Griff bei dem Fünfjährigen an, der daraufhin das verschluckte Wasser wieder erbrach und zu sich kam. Der Rettungsdienst brachte den Buben dennoch vorsorglich in die Kinderklinik Augsburg. Er war nach Informationen unserer Zeitung nach der Rettungsaktion wieder wohlauf.

Es gab unterschiedliche Angaben

Unterschiedliche Angaben gab es zunächst über das Alter des Kindes. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass der Junge neun Jahre alt sei. Dies habe eine Bekannte der ungarischen Familie, die sich in Dillingen aufhielt, der Polizei so übersetzt. Später stellte sich dann heraus, dass der Bub fünfeinhalb Jahre alt ist.

Im Facebook-Auftritt unserer Redaktion lobten die Nutzer den Einsatz des 73-Jährigen. Und auch Stadtwerkeleiter Behringer war angetan. „Die Rettungsaktion ist super gelaufen, alle Beteiligten haben richtig reagiert.“ (bv)

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