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09.06.2009

Aufbruchstimmung bei der CSU

Region Wertingen/Meitingen Auch wenn die CSU im Vergleich zur Europawahl im Jahr 2004 bei der Abstimmung am vergangenen Sonntag in Bayern mit 9,3 Prozent erhebliche Verluste hinnehmen musste, so herrscht bei den Christsozialen an Donau, Lech und Zusam im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl am 28. September eine gewisse Aufbruchstimmung. Denn gegenüber dem Debakel bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst liest sich das jüngste Wahlergebnis der CSU wie eine Erfolgsstory.

Mit 68 Prozent in Ober- und Unterthürheim kam die Union innerhalb der Großgemeinde Buttenwiesen zu einem Resultat, mit dem Ortsvorsitzender Christian Knapp nie und nimmer gerechnet hatte. "Ich hatte im Vorfeld schon etwas Sorge, dass wir nicht so gut abschneiden, verrät der 2. Bürgermeister. Angst, dass die CSU die Fünfprozenthürde in Deutschland nicht nehmen würde, hatte Knapp jedoch nicht. Dass es in Ober- und Unterthürheim fast 70 Prozent wurden, führt der Ortsvorsitzende auch auf den engagierten Wahlkampf des bayerischen Spitzenkandidaten Markus Ferber zurück. Er ließ sich im Wahlkampf sogar im kleinen Oberthürheim sehen.

Dankbar gegenüber den Wählern zeigte sich gestern auch der Ortsvorsitzende der Wertinger CSU, Vizelandrat Alfred Schneid: "Die Wähler haben den Neuanfang in München mit Horst Seehofer und in Berlin mit Ilse Aigner und Theodor zu Guttenberg sowie die Spitzenkandidatur des Schwaben Markus Ferber beeindruckend honoriert". Ferner glaubt Schneid, dass die erfolgreiche Arbeit des Landtagsabgeordneten Georg Winter und das sachliche Wirken seiner CSU-Kollegen im Dillinger Kreistag zum guten Rückhalt bei der Europawahl beitrugen.

Das Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag sei laut Schneid eine gute Ausgangsposition für die Bundestagswahl am 28. September. Hier werde die CSU auch im Zusamtal um jede Stimme kämpfen, um Rot-Rot-Grün in Berlin zu verhindern.

Die anstehende Bundestagswahl im Herbst ist auch für die Ortsvorsitzende der Meitinger CSU, Claudia Riemensperger, die nächste große Herausforderung für ihre Partei. Von einem guten Abschneiden ist Riemensperger überzeugt, weil mit Eduard Oswald ein Spitzenkandidat im Wahlkreis zur Verfügung stehe. Die Aufbruchstimmung am Lech basiert auch auf dem Ergebnis vom vergangenen Sonntag. Zwar lag die Meitinger CSU mit 55,76 Prozent etwas unter dem Durchschnitt im Kreis Augsburg, für Riemensperger aber dennoch kein Grund, traurig zu sein. Im Gegenteil: "Wir sind zufrieden, damit kann ich leben."

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