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"Car Night" in der Schwabenhalle Wertingen

19.04.2015

Autoträume, die in Erfüllung gehen

Tobias Tellmann hat den Kotflügel an seinem VW-Passat verbreitert, um das Gewinde-Fahrwerk bei den 8,5x19-Zoll-Reifen auf den Felgen der Mercedes S-Klasse komplett herunterschrauben zu können. So gefällt ihm sein Auto.
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Tobias Tellmann hat den Kotflügel an seinem VW-Passat verbreitert, um das Gewinde-Fahrwerk bei den 8,5x19-Zoll-Reifen auf den Felgen der Mercedes S-Klasse komplett herunterschrauben zu können. So gefällt ihm sein Auto.
Bild: Bunk

Sound der Motoren im Wettkampf mit dem der Boxen

Wertingen Hunderte von Autofans trafen sich am vergangenen Samstagabend auf dem Gelände der Schwabenhalle. Nicht zu überhören war der Sound der Motoren und der Boxen. Vorsichtig reihten sich die Aussteller und die Besucher mit ihren Fahrzeugen ein, immerhin haben sie eine Menge Zeit, Ideen und Geld in ihre Autos gesteckt. Begeistert waren die Organisatoren der Slow Motion Car Community Nordschwaben vom Zulauf bei ihrem ersten offiziellen markenoffenen Treffen. „Wir haben großes Glück mit dem Wetter. So sind mehr gekommen, als wir erwartet haben“, kommentiert Tobias Tellmann aus Wertingen erfreut.

Ein Highlight ist das Fahrzeug von Dany Nussbaumer aus Vorarlberg ( Österreich). Sein VW-EOS-Cabrio mit dem 260 PS R36-Motor hat eine Umbauzeit von etwa einem Jahr hinter sich. Beim Wertinger Treffen zeigt der 24-Jährige ihn erstmals der Öffentlichkeit. „Er hat die Facelift-Front vom neuen Scirocco und ein Golf 6-R-Heck, 20-Zoll-Felgen und ein Luftfahrwerk, die Farbe ist lamborghini-grau“, erklärt er stolz, als ein Fan ihm mit den Worten „Ein geiles Projekt!“ die Hand gibt. Er selbst meint: „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen!“ So manches möchte er noch verändern – was, verrät er allerdings nicht.

Hilfsrahmen und Smartfelgen sind im Eigenbau entstanden

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Regelmäßig unterwegs ist Lukas Wamser aus Zusmarshausen mit seinem Moped mit Steibseitwagen, Baujahr 82, ein BMW-Zweiventilergespann. Die hellblaue Farbe ist angelehnt an die Gulf-Lackierung, erzählt er. Der Hilfsrahmen und die gespeichten Smartfelgen sind im Eigenbau entstanden. Die braucht er hinten und am Beiwagen, um mit KFZ-Bereifung fahren zu können und die Fahreigenschaften zu verbessern. Immerhin hat er mit dem Beiwagen keine Schräglage, benötigt also keine breiten Reifen. Daneben steht die Vespa von Patrick Heinz aus Pfaffenhofen aus dem Jahr 1969. Auch er hat sein Liebhaberstück selbst hergerichtet.

Tobias Tellmann selbst hat bei seinem VW-Passat nichts am Motor verändert. Er will, dass er von der Optik her gut aussieht. Um das Gewinde-Fahrwerk komplett herunterschrauben zu können, hat er die Kotflügel breiter gemacht. So streift beim Einschlagen der 8,5x19-Zoll-Felgen der Mercedes S-Klasse das Rad nicht am Kotflügel.

Der 19-jährige Matthias Weigl aus Buchdorf bei Donauwörth und der 21-jährige Stefan Schöfer aus Graisbach schauen ganz genau, wie die Autos aufgebaut sind. Hingucker sind für die zwei Besucher der Car Night erst einmal die Felgen. Wie groß und wie breit sie sind, begutachten die jungen Männer exakt. Auch, ob sie von der Farbe her zum Auto passen. Schade finden sie, dass bei den meisten Fahrzeugen die Motorhauben zu sind. „Erst dann sieht man, wie viel Leistung der Wagen hat. Denn einen Endtopf kann jeder hinmachen, doch wenn die Leistung fehlt, nutzt das nichts.“

Hier kann sich der hellgrüne Lamborghini mit Dillinger Kennzeichen natürlich sehen lassen, der im Eingangsbereich steht. 700 PS hat er, erklärt der Besitzer den Umstehenden, über den Preis redet er allerdings nicht. Das Auto gefällt auch dem elfjährigen Julian Wörle aus Hirschbach, der mit seiner Familie auf der Car Night unterwegs war. Doch bis er sich selbst ein Auto aussuchen darf, hat er noch ein bisschen Zeit...

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