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Bürgerversammlung Zusamaltheim

11.05.2015

Bankenpräsenz endet: Bedauern

Tempo und Kreuzung als Brandthemen

Die VR-Bank wird innerhalb der nächsten 24 Monate einige Standorte, unter anderem auch die in Zusamaltheim, Binswangen und Laugna, schließen. Das thematisierte Bürgermeister Wolfgang Grob im Rahmen der Bürgerversammlung am vergangenen Freitag. Damit geht in Zusamaltheim die langjährige Geschichte der Genossenschaft vor Ort zu Ende.

Grob bedauerte dies, sagte aber auch, er könne die Entscheidung aus wirtschaftlichem Grunde nachvollziehen. Schade findet er es für die ältere Generation, die sich künftig nach Wertingen oder Villenbach orientieren muss. Eine Schließung der Filiale in Villenbach steht nach Grobs Aussage im Moment noch nicht zur Diskussion. Erhalten bleibt in der Gemeinde der Geldautomat, der zumindest die Versorgung mit Bargeld sichert. Was letztlich mit dem Gebäude passieren wird, steht noch in den Sternen. „Da werden wir eine gute Lösung finden“, stellte der Gemeindechef in Aussicht, „immerhin ist das Gebäude hier ortsbildprägend.“ Man brauche dann aber auch eine Nutzung.

Die Dorfkreuzung beschäftigt Gemeinderat und Bürger

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Aus den Reihen der Zuhörer kam die Anregung, auf den Gesetzentwurf zu warten, der ein generelles Tempolimit von 30 km/h im Bereich von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern vorsieht. Wolfgang Grob hält davon wenig: Er habe kein Vertrauen, dass ein Schild tatsächlich für eine Geschwindigkeitsreduzierung ausreiche, da müsse eine bauliche Lösung geschaffen werden, „die charmanteste Art, Geschwindigkeitsreduzierung zu erzwingen.“ Die Kreuzung müsse umgebaut werden, die Verkehrsinsel sei schlichtweg eine Katastrophe und die gesamte Verkehrsführung unübersichtlich und sehr gefährlich.

Der derzeitige Sachstand: Mittlerweile habe der Landkreis das Büro Steinbacher consult beauftragt, eine detaillierte Planung vorzunehmen. Neben der Kreisellösung werde hierbei auch über die versetzte Kreuzung drüber geschaut. Grob erinnerte daran, dass die bei der Infoveranstaltung vorgestellten Entwürfe eben genau dieses waren: Varianten, bei denen es darum ging, die Möglichkeiten aufzuzeigen. Aus dem Rennen ist eine genau gegenüberliegende Kreuzung, die aus Gründen der Verkehrssicherheit ausscheidet. Die Frage nach sicherer Fußgängerquerung beschäftigte auch an diesem Abend Bürger und Gemeinderäte. „Fakt ist, dass die Fahrzeuge, die den Kreisel verlassen, querenden Fußgängern Vorrang gewähren müssen.“ Wie das baulich umgesetzt werde, sei Sache der Fachleute.

Der Bürgermeister ist aber sicher, dass es auch zukünftig Schulweghelfer geben müsse, die dann aber hoffentlich unter besseren Bedingungen arbeiten können. „Ich habe einen Heidenrespekt vor denen, die sich da hinstellen, den ersten Schritt auf die Fahrbahn tun müssen, mit nix in der Hand als dem kleinen Täfelchen“. (wela) Bericht folgt

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