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Wertingen

14.07.2019

Beim Wertinger Stadtfest wird einiges anders

Beim heurigen Stadtfest wird einiges anders.
Bild: Archivbild: Brigitte Bunk

Die Veranstaltung wird immer beliebter. Trotzdem gab es einige Punkte, die noch verbessert worden konnten. Diese wollen die Veranstalter in der diesjährigen Auflage vom 9. bis 11. August konsequent angehen.

Während die Planungen für die Wertinger Nacht im November schon weit fortgeschritten sind, ist man für das Wertinger Stadtfest noch weiter: Mittlerweile steht fest, wo vom Freitag, 9. bis Sonntag, 11. August 10000 Besucher feiern, essen, trinken, Freunde treffen und tanzen werden.

Mit so vielen Besuchern rechnet Verena Beese von der Stadtverwaltungen, die an den Planungen beteiligt ist. Diese dauerten schon seit vergangenen November an, sagt Beese. Denn der Teufel sitzt im Detail: Jeder Stand, jede Bühne muss auf die Bedürfnisse wie Strom und Platzbedarf überprüft werden, und das alles mit einem ebenso detaillierten Sicherheitskonzept in Einklang gebracht werden.

Bei der diesjährigen Auflage des Stadtfests, das alle zwei Jahre stattfindet, wird einiges anders gemacht. „Wir haben uns Kritik und Anregungen angehört und uns damit auseinandergesetzt“, sagt Beese. Da wäre zunächst einmal der Start. Auch heuer werden die Böllerschützen das Stadtfest wieder lautstark mit einem Salut aus ihren Stutzen eröffnen. Die Stadt will allerdings noch intensiver auf diesen Start hinweisen, da sich in der Vergangenheit mancher von dem lauten Knall erschreckt wurde. Außerdem findet zu dem Start erstmalig ein ökumenischer Segen statt, den Vertreter der katholischen wie der evangelischen Kirchengemeinden für das Stadtfest aussprechen werden.

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Die Musik auf dem Wertinger Stadtfest wird ausgewogener

Das sei ganz im Sinne des Geistes des Stadtfestes – es gehe darum, die Tradition mit der Moderne zu verbinden und die Leute zu einem schönen Event zusammen zu bringen, sagt Beese. Und das ist heuer im übertragenen wie im wörtlichen Sinne zu verstehen: Die „Partymeile“ auf der Hauptstraße zwischen Marktplatz und Zusaminsel verbindet dieses Mal zwei Bühnen, auf denen eine bunte Auswahl an lokalen Bands für Stimmung sorgen soll. Auf dem Marktplatz werden das freitags „Meine Lieblingsband“ , samstags „Soul City“ und sonntags die Binswanger „Banzger Blosn“ sein. Auf der dieses Jahr offiziell integrierten Bühne an der Zusaminsel sorgen freitags der Augsbruger DJ Peter Miethig, samstags das „Trio Prosecco“ und sonntags die „Ricardos“ für die musikalische Untermalung.

Die Auswahl ides Stadtfestes 2017 war auf den Wertinger Bürgerversammlungen auf einige Kritik gestoßen. Kulturreferent Dr. Frieder Brändle sagt, dass die Auswahl heuer eher am „Mainstream“ orientiert gewesen sei. „Mir ist wichtig, dass es sich um handgemachte Musik aus der region handelt“, sagt Brändle gegenüber unserer Zeitung. Ein Novum und die Ausnahme dieser Regel ist der DJ Peter Miethig, der am Freitag an der Zusaminsel auflegt. Für Partystimmung sei diese Musik „auf Zuruf“ jedoch gut geeignet, findet Brändle. Sein Auftritt richte sich vor allem an jüngere Gäste, die tanzen wollten. Der Augsburger DJ hat erst kürzlich bei den „Sommernächten“ aufgelegt.

Dieses Jahr soll der Besucherandrang an der Kurve der Partymeile nahe des Würfelbrunnens etwas entschärft werden. Vergangenes Jahr fand dort Line-Dance statt, der recht viel Platz beanspruchte. Ein solcher Programmpunkt findet sich dieses Jahr nicht.

Der Sonntag auf dem Stadtfest wird zum "Familientag"

Schließlich wollen die Veranstalter den Sonntag etwas attraktiver gestalten. In den vergangenen Jahren war das Programm und damit die Besucherzahlen nach dem Gottesdienst am Vormittag deutlich eingebrochen. Heuer soll das anders werden: „Das Programm am Sonntag richtet sich jetzt vor allem an Familien“, sagt Beese. Ab 11 Uhr gibt es eine Kinderdisco mit buntem Begleitprogramm an der Zusaminsel. Ab 14 Uhr stellt sich die Feuerwehr vor. Die Fahrzeuge werden präsentiert, die Kleinen dürfen sich am Kisten stapeln und einer „Spritzwand“ austoben, während die Eltern nützliche Tipps zur Handhabung von Feuerlöschern und der Anbringung von Rauchmeldern bekommen.

Und natürlich wird auf der Hauptmeile wieder jeder glücklich, der sich zwischen den musikalischen Darbietungen mit regionalen Produkten wie Bratwürsten und Pulled Pork oder etwas flüssigem aus einer der von Vereinen betriebenen Bars versorgen will, um Freunde und bekannte Gesichter zu treffen. Auch Sonntags sollen die Bars laut Beese geöffnet sein und dann auch spezielle anti-alkoholische Angebote für das Familienprogramm bereit halten. Beese jedenfalls freut sich schon sehr auf das Event, mit dem es in ihren Augen kontinuierlich nach oben geht. „Das Stadtfest wird immer beliebter und bekannter“, sagt Beese. Das liege vor allem auch an dem Gemeinschaftsgefühl und der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen vereinen, Wirtschaftsvereinigung und Verwaltung. „hier hilft man sich aus, das geht einfach gut hier“, sagt Beese.

Lesen Sie den Kommentar des Redakteurs: Was die Wertinger wollen

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