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Altenwerk Wertingen

11.02.2018

Berta und Schorsch und die Pfarrhaushälterinnen lassen grüßen

Disput der Pfarrhaushälterinnen: (von links) Irmgard Hurler, Susanne Rudhart, Christa Heinrich.
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Disput der Pfarrhaushälterinnen: (von links) Irmgard Hurler, Susanne Rudhart, Christa Heinrich.
Bild: Theo Hungbaur

Die Senioren wissen mit bewährten Faschingsstrategen zu feiern

„Wir feiern Fasching, das ist klar, nicht mehr ganz so toll, wie es einmal war. Denn das weiß doch jedes Kind, dass wir nicht mehr die Jüngsten sind. Doch heitere und frohe Stunden sind an keine Jahreszahl gebunden.“

Launisch begrüßte der Vorsitzende des Wertinger Altenwerkes, Theo Hungbaur, die Seniorinnen und Senioren beim traditionellen Faschings-Kaffeekränzchen. Mit dem schon bekannten „Ehepaar Berta und Schorsch“ stimmten Christa Heinrich und Gisela Golling auf den Nachmittag ein. Es ist nur zu hoffen, dass es im echten Leben kein solch streitbares Ehepaar gibt! Denn dieser Schorsch raubt seiner Berta mit seinem rüpelhaften Wesen noch den letzten Nerv. Selbst als Feuerwehrkommandant hat er keine Lust, auf den Ball seiner Vereinigung zu gehen, wo doch Berta so gerne wieder einmal getanzt hätte! Die beiden Darstellerinnen ergänzten sich bestens und brachten die anwesenden Gäste gleich in die richtige Stimmung.

Von einem Ballbesuch unter dem Motto „Karneval in Venedig“ erzählte dagegen eine entsprechend kostümierte Dame. Mit unkenntlich machender Maskierung wollte diese auf dem Ball ihren Mann überraschen, der ein ihr bekanntes Kostüm trug. Dieser Ballbesuch hatte aber ganz fatale Folgen, denn ihr Mann hatte seine Maskerade mit einem Freund getauscht! Mit der Erzählung trug Hermine Wengner einmal mehr für die gute Unterhaltung bei.

Im Sketch „Zwei Pfarrhaushälterinnen“ unterhielten sich die fest angestellte Frieda und ihre Vertretung Walli über ihren Chef, einen recht umgänglichen Pfarrherren, der aber schon so seine kleinen Eigenheiten hat. Über diese, wie das Angeln im Forggensee und ein folgenschweres Gewitter, wurde ausgiebig getratscht. Freundin Resi nahm aber ihren Pfarrer dann schon in Schutz. Christa Heinrich, Susanne Rudhart und Irmgard Hurler sorgten für viel Heiterkeit. In der Pause und zwischendurch sorgte Michael Dicknether musikalisch für Stimmung. Schier zur Verzweiflung treibt eine Hilfe suchende Frau ihre Unfähigkeit, die richtige Telefonnummer anzuwählen, damit ihr bei ihrem lädierten Arm und dem losen Verband geholfen wird. Trotz ihres Notfalles erweckte die Dame kein Mitleid, denn es wurde ausgiebig über sie gelacht. Hermine Wengner überzeugte mit ihrem schauspielerischen Talent. Den falsch angerufenen Personen lieh Elisabeth Buchschuster ihre Stimme. Dass ein Brautkleid nach 43 Ehejahren nicht mehr unbedingt passt, davon klagte eine frustrierte Dame. Nach dieser langen Zeit wollte sie das schöne Kleid wieder einmal anziehen, mit etwas Ziehen und Zerren gelang das auch. Doch was sie dann alles erlebte, als sie aus dem zu eng gewordenen Brautkleid nicht mehr herauskam, war nur noch zum Lachen. Dafür sorgte Christa Heinrich wieder einmal mehr mit ihrem Vortrag.

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“, könnte man sagen. Denn dass ein eingesetzter Defibrillator gleich dreimal um Punkt 8.05 Uhr „spukt“ und Geräusche wie ein Spielzeugauto von sich gibt, davon sangen Christa Heinrich und Luise Hungbaur in ihrer „Moritat“. Der Leidtragende war obendrein Theo Hungbaur, der Vorsitzende des Altenwerkes! (pm)

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