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Betriebshof: Das beste aus der Situation gemacht

Betriebshof: Das beste aus der Situation gemacht
Kommentar Von Benjamin Reif
14.02.2019

Der zupackende Umgang mit dem Betriebshof-Provisorium ist sympathisch.

Sieht man sich die Situation des Wertinger Betriebshofes an, bietet sich dem unbeteiligten Zuschauer mehrere Optionen. Eine davon: schimpfen. Mit ein wenig Zynismus betrachtet, hat der Status Quo ja etwas geradezu komisches. Die Stadt hat sehr viel Geld in die Hand genommen, um das Gelände zu kaufen, 1,8 Millionen Euro. Doch so optimal es ob seiner zentralen Lage und großzügigen Dimensionen auch scheint, so macht es den Verantwortlichen durch seine Mängel auch das Leben schwer. Dabei ist ja ein Leidensdruck da – die Mitarbeiter des Betriebshofes müssen sich in der Dillinger Straße den spärlichen Platz mit der Feuerwehr teilen.

Man wünscht den Betriebshof-Mitarbeitern mehr Platz

So sehr man es Johannes Deisenhofer und seinen Mitarbeitern wünscht, dass sie sich endlich auf einem Betriebsgelände ohne ständigen Platzmangel und mit eigenen, modernen Sanitäranlagen einrichten können, ist die zupackende Einstellung der Betroffenen schön zu sehen. Auf dem Gelände wird eben gemacht, was geht, und die Vorteile werden genutzt, wo es geht. Ein sympathischer Umgang mit dem ausgedehnten Provisorium.

Außerdem sollte man sich mit Pauschalkritik an der Kaufentscheidung der Stadt für das Gelände zurückhalten. Klar ist nicht alles glatt gelaufen, doch ist es für eine boomende Kleinstadt wie Wertingen manchmal schwer, mit der eigenen Entwicklung Schritt zu halten. Wenn sich eine Option auftut, ist zuweilen eine Entscheidung notwendig. Tun sich dann Probleme auf, kann man schimpfen – oder das beste daraus machen.

Lesen Sie die ganze Geschichte: So wird das neue Betriebshofsgelände genutzt

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